Ist das noch LEGal? So behandelt die LEG Wittener MieterInnen!

Bei ihrer Hauptversammlung am 19. Mai 2022 will die LEG die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von fast 300 Mio. Euro an ihre AktionärInnen beschließen. So sieht es der Antrag des LEG-Vorstandes vor. Die Ausschüttung entspricht knapp 44 % der Mieteinnahmen des Vorjahres. Schon seit Jahren werfen kritische AktionärInnen und Mieterorganisationen der LEG vor, dass diese hohen Gewinnausschüttungen zu Lasten der Mietenden gehen. In dieser Serie zeigen wir, welcher Tricks sich der größte Wittener Privatvermieter bedient.

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Wittener MieterInnen im Dauerstress mit der LEG

|Update 5.5.2022| Die LEG Immobilien SE – die größte renditorientierte Wohnungsgesellschaft in Witten  –  hat am 10. März 2022 ihren Geschäftsbericht 2021 veröffentlicht. Der operative Gewinn (FFO1) des Konzerns stieg um 10,4 Prozent auf 423 Millionen Euro. Die Dividendenausschüttung soll um fast 9 Prozent erhöht werden. Von jedem Euro Miete, der 2021 gezahlt wurde, fließen knapp 44 Cent in die Dividenden der AktionärInnen. Für die Instandhaltung und Bewirtschaftung der Wohnungen werden nur etwa 25 Prozent der Mieteinnahmen eingesetzt. Keine Wunder, dass die Leistung für die Mieter grottenschlecht ist.  Während sich das überforderte Personal der LEG um die umfangreichen Aufkäufe kümmern muss, verschlechtert sich der Mieterservice in Witten immer mehr. Einige Beispiele aus den vergangenen 12 Monaten.

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Belegverweigerung: Mieterverein verlangte vergeblich Belegeinsicht in der Vonovia-Hauptverwaltung

Unser Rechnungsprüfungsteam vor der Vonovia-Zentrale.

Aufsuchende Rechnungsprüfung bei der Vonovia in Bochum:  Am 4. April wollten Mietervertreter die Originalverträge der Nebenkostenabrechnungen in der Vonovia-Konzernzentrale in Bochum einsehen. Doch der Konzern verweigerte dies .

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Mietentribunal: Schluss mit der Abzocke durch Vonovia & Co. !

Housing Action Day, Samstag, 26. März 2022  12 Uhr, Witten, Berliner Platz

Die Vonovia SE hat am 18 März ihre Gewinnzahlen für das Jahr 2021 veröffentlicht. Der operative Gewinn stieg um 24 Prozent. An die Aktionäre sollen 1,3 Milliarden Euro Dividende ausgeschüttet werden. Von jedem Euro Miete fließen 45 Cent in die Dividende. Für die laufenden Kosten und die Instandhaltung gibt die Vonovia nur eine Viertel der Mieteinnahmen aus. Für die MieterInnen bedeutet das: steigende Mieten, verschleppte Reparaturen, chaotische Baustellen, undurchsichtige Nebenkosten und Modernisierungsmieterhöhungen. Beim „Mietentribunal“ am 26. März wollen wir einige der Verfehlungen der Vonovia und anderer Wohnungskonzerne öffentlich machen.

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Hauswartkosten nicht belegt: BGH kassiert Nebenkostentrick der Vonovia

Der Bundesgerichtshof hat in einem am 2.12.2021 veröffentlichten Urteil (BGH VIII ZR 114/21) die Auffassung des bundesweiten VoNO!via-MieterInnenbündnisses bestätigt: Für den Beleg der „Hauswartkosten“, die die Vonovia jedes Jahr mit den Nebenkosten von den MieterInnen einbehält, reichen die bislang vorgelegten konzerninternen Rechnungen und Verträge nicht aus. Denn diese enthalten keine Festlegungen der tatsächlichen Vergütung. Die MieterInnen haben ein Recht darauf, auch die Rechnungen und Verträge einzusehen, die die tatsächlichen Kosten ausweisen.

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