Schweizer Wohnungs-AG Peach stellt sich in Witten mit fristlosen Kündigungen vor

Im letzten Jahr hat der Luxemburger Immobilienkonzern Grand City Properties ein Paket mit tausenden Wohnungen in NRW an den Zürcher Immobilienkonzern Peach Property verkauft. Darunter auch die Häuser in dem Wohnviertel Auf dem Höffken/Wannen in Witten-Heven. Keine drei Monate nach dem Verwalterwechsel erhielt eine ganze Reihe von MieterInnen nun Zahlungserinnerungen in vierstelliger Höhe. Einzelnen langjährigen Mietern wurde sogar fristlos  gekündigt. Der MieterInnenverein Witten, der seit vielen Jahren Menschen aus diesem Quartier vertritt, spricht von einem „sinnlosen Versuch, die MieterInnen zur Zahlung unbegründeter Forderungen zu bewegen“.

Auf dem Höffken

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Protestkundgebung in Witten: Wohnungen gehören nicht an die Börse!

Für kommenden Samstag, 27.3.2021 rufen der MieterInnenverein Witten und das Mieterforum Ruhr zu einer Protestkundgebung gegen börsennotierte und anderer renditeorientierte Vermietungsunternehmen im Ruhrgebiet auf. Die Kundgebung, Teil des europaweiten Housing Action Day, beginnt um 11 Uhr an der Berliner Straße (Fußgängerzone, Nähe Nordeingang „Stadtgalerie“) in Witten. Es müssen selbstverständlich Masken getragen werden, und der Mindestabstand von 1,50 m muss eingehalten werden.

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Wie die LEG die Wittener MieterInnen zu schröpfen versucht

Heute hat die LEG Immobilien SE – die zweitgrößte Vermieterin in Witten  – ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2020 vorgelegt.  Nach dem Vorschlag des LEG-Vorstandes sollen 272,5 Mio. Euro an Dividende ausgeschüttet werden, trotz Corona!  Zugleich sind die Leistungen für die MieterInnen nicht besser geworden, und die LEG versucht sich Einnahmen zu verschaffen, die ihr bei korrekter Vorgehensweise nicht zustehen würden. Siehe dazu die heutige Stellungnahme der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen. Der MieterInnenverein Witten kann ein Lied davon singen, was das konkret bedeutet.

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Vonovia-Mieter fordern korrekte und transparente Abrechnungen

Seit langem steht der größte deutsche Vermieter, die Vonovia SE, in der Kritik von MieterInnen und Mieterorganisationen. An vielen Standorten des Wohnungsriesen wehren sich Betroffene gegen undurchsichtige Umlagenabrechnungen, willkürliche Modernisierungen, Mängel und Mieterhöhungen. Jetzt haben sich bislang zwanzig kleine und große Mieterorganisationen – darunter der MieterInnenverein Witten –  zusammengeschlossen, um sich gegenseitig im Widerstand gegen das Geschäftsgebaren der Vonovia zu unterstützen. In einem offenen Brief an die Vonovia haben sie gemeinsame Forderungen zu den umstrittenen Abrechnungen, sowohl von Neben- als auch von Modernisierungskosten, aufgestellt.

Darin fordern die Mieterorganisationen unter anderem eine bundesweite Rückerstattung der Hauswartkosten und unbegründeter Mieterhöhungen wegen angeblicher Modernisierung.

Den Offenen Brief finden Sie hier:

https://mieteraktionärin.de/category/mieterinnen/novonovia-mieterinnenbuendnis/

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Rückwirkende Mieterhöhungen vor Gericht

Jahrzehnte lang waren die Sozialmieten in einem Komplex aus Wohn- und Geschäftshäusern a der Bahnhotsraße und Poststraße niedrig. Im Jahr 2018 wurden die Gebäude jedoch an die „Squadron Real Estate GmbH“ des Geschäftsmanns Dahlheim aus Neuss veräußert. Der neue Eigentümer verlangte sofort saftige Mieterhöhungen, und zwar auch rückwirkend. Die Forderungen beliefen sich auf bis zu 2600 Euro.  Die geschockten Mieter protestierten. Ein Teil verweigert die Zahlung bis heute. Am 9. November, ab 9:30 Uhr finden vor dem Amtsgericht Witten mündliche Verhandlungen zu zwei Verfahren statt, in denen sich die Mieter gegen die Zahlungsklage des Vermieters verteidigen.

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