PK vor Ort: VONOVIA-Mieter fordern vollständige Belegeinsicht zu den Heiz- und Betriebskosten

PRESSEKONFERENZ VOR ORT

Wann: Montag, 20.11.2023, 11 Uhr
Wo: Bochum, Wasserstraße/Querenburger Weg in Sichtweite der Vonovia-Zentrale
Gesprächspartner/RednerInnen: Knut Unger (Sprecher MieterInnenverein Witten), Marina Scharnowski (Bottrop-Welheim),  MieteranwältInnen und weitere MieterInnen aus Witten, Bottrop u.a.

Die Vonovia hat am 18.11.2023 mitgeteilt, dass sie die Belegeinsicht nicht gewähren wird. Auch in Zukunft will sie dem Sprecher des MieterInnenvereins Witten keinen Zutritt zu ihren Räumen gestatten. Er habe Hausverbot. Trotzdem wird eine Abordnung in die Konzernzentrale, um noch einmal die Forderungen nach Belegeinsicht zu übergeben.

Mit ihrem Vorgehen bestätigt die Vonovia ihre Belegverweigerung.  Für die betroffenen Mieter ist das ein Grund mehr, Nachforderungen und laufende Vorauszahlungen zurückzubehalten. Außerdem können sie ihre Abrechnungen um die nicht belegten Kosten korrigieren.

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„Energiesprong“ bei Vonovia: Einhausung einer maroden Substanz?

An der Schulze-Delitzsch-Straße in Witten-Heven verändern einige Häuser ihr Gesicht. Wo vor kurzem noch angegraute Betonfassaden grüßten, spiegelt sich das Umfeld jetzt in schicken Glasfassaden. Auch die früheren Balkone sind dahinter verschwunden. Bei den Baumaßnahmen handelt es sich um eine der ehrgeizigsten energetischen Modernsierungen, die in Witten je angegangen wurde. Ausgerechnet in diesem vernachlässigten Wohnquartier mit ehemaligen sozialen Werkwohnungen aus den 70er Jahren  will die Vonovia beweisen, dass sie Klimaschutz ernst nimmt. „Energiesprong“ heißt das ursprünglich aus den Niederlanden stammende Konzept, dass der Konzern hier erprobt.

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