Gegenanträge zur Hauptversammlung 2018 der LEG Immobilien AG

Zur Hauptversammlung 2018 der LEG Immobilien AG haben wir im Rahmen der Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen drei schriftliche Gegenanträge gestellt:

1.Die Dividenden-Ausschüttung soll auf 1 Euro reduziert werden. Fast 129 Mio. Euro können damit in die Verbesserung der Wohnungen und des Mieterservices investiert werden, ohne dass es zu überzogenen Mieterhöhungen kommt.

2.Das bisherige System der Vergütung wird missbilligt, da es wohnungswirtschaftliche Fehlanreize setzt und die Vergütungen angesichts der realen wohnungswirtschaftlichen Verfassung der LEG Immobilien AG überzogen sind.

3. Die vorgeschlagene Liste der KandidatInnen für den Aufsichtsrat wird abgelehnt, da weder  Belegschaft noch  Mieterschaft vertreten sind und weil sich unter den KandidatInnen nur eine Frau befindet.

Wir meinen, dass durch die Korrektur der übermäßigen Dividendenausschüttung und der Fehlanreize des Vergütungssystems zur Mieterhöhung  die allen MieterInnen und Beschäftigten offensichtlichen Fehlentwicklungen der LEG  gestoppt werden müssen. Sonst schädigt das Unternehmen nicht nur die MieterInnen. Wenn die LEG ständig  die MieterInnen übervorteilt, den Service vernachlässigt und nicht genügend in den Erhalt der Gebäude-Substanz investiert untergräbt es seine Substanz.

 

Wir dokumentieren den Wortlaut und die Begründungen.

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Forderungen der Wittener LEG-MieterInnen

Stand: 31.8.2017 1. MIETERHÖHUNGEN BIS ZUR ORTSÜBLICHEN VERGLEICHSMIETE Die LEG soll auf Mietererhöhungen verzichten, die mit Vergleichswohnungen begründet werden. Mieterhöhungen sollen sich immer auf den zuletzt gültigen Mietspiegel beziehen. Mieterhöhungen nach Mietspiegel sollen vom Mittelwert der Preisspanne ausgehen. Aufschläge auf den Mittelwert müssen nachvollziehbar begründet werden. Bei Nachteilen, die im Mietspiegel nicht erfasst werden, müssen … weiterlesen

Aktionsbündnis fordert Überprüfung der Brandsicherheit bei der LEG

Der verheerende Brand von Grenfell Towers in London hat auch im Ruhrgebiet zu vermehrten Besorgnissen um die Brandsicherheit von Wärmedämmfassaden geführt. Dass ein Wohnhaus in Wuppertal aufgrund akuter Brandschutzmängel kurzfristig geräumt werden musste, zeigt wie berechtigt diese Sorge ist. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Gebäude mit brennbaren Materialien, vor allem mit Polystyrol,
gedämmt. Dazu gehören auch die Wohngebäude großer Immobilienunternehmen. Das Aktionsbündnis LEG, dem auch der MieterInnenverein Witten angehört, hat sich dehalb in einem offenen Brief an die LEG gewandt.

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Modernisierungen in Witten sozialverträglich gestalten!

Der MieterInnenverein fordert die in Witten tätigen VermieterInnen und die Stadt zu Gesprächen über  eine „Wittener Charta für sozialverträgliche Wohnungserneuerung“ auf. Anlass dieses Vorstoßes ist die Befürchtung, dass es in  Folge zahlreicher geplanter Modernisierungen vor allem im Wohnungsbestand  der privaten Wohnungskonzerne zu starken Mieterhöhungen kommen wird. Gemeinnützige lokale Wohnungsunternahmen wie die Genossenschaft Witten Mitte zeigen, dass Modernisierungen auch dann wirtschaftlich sein können, wenn die Mieterhöhungen weit unter dem bei Vonovia und LEG üblichen Maß bleiben.

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