In der Gartenstadt Welheim geht wieder einmal die Anst um. Mitarbeiterinnen der Vonovia haben angedeutet, der Konzern plane den Verkauf der Siedlung. Vonovia-Sprecher Matthias Wulff sagte der WAZ: „Wir prüfen laufend, ob Gebäude in unserem Bestand möglicherweise besser zu anderen Eigentümern passen.“ Mieter machen sich nun Sorgen, der nächste Eigentümer könne sich noch weniger um die Interessen der Bewohner scheren als der jetzige. Vor allem aber wird befürchtet, dass die Vonovia oder ein Zwischenerwerber, die Häuser oder Wohnungen einzeln verkaufen könnten. Die Erwerber könnten dann Eigenbedarf anmelden und den jetzigen Mietern kündigen.
Unger Knut
7 Forderungen des MieterInnenvereins Witten für die Wahlperiode 2025–2030
Stand: 2.7.2025
1. Alle jetzigen und zukünftigen BewohnerInnen Wittens müssen mit gutem, bedarfsgerechtem und für sie bezahlbarem Wohnraum versorgt und vor Wohnungsnot geschützt werden. Um das zu erreichen, brauchen wir aktuelle Daten und ein gut abgestimmtes Wohnraumversorgungskonzept, das entschlossen umgesetzt wird…
Wohnungspolitische Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl
Wohnungsnot – Mietenwahnsinn – Vermieterwillkür – Klimanotstand
Wie sollen die Wohnungsprobleme in Witten gelöst werden?
Diskussionsveranstaltung zur Kommunalwahl mit
• Bürgermeister Lars König (CDU)
• Bürgermeisterkandidat Dirk Leistner (SPD)
• Ben Luckner (Die Linke)
• Lilo Dannert (Bündnis 90/Die Grünen)
• Harald Kahl (Bürgerforum Witten)
Dienstag, 8. Juli 2025, 19:30 Uhr
IG Metall Gewerkschaftshaus Hans-Böckler-Str. 12
Einladung: Soziale Klimasanierung benachteiligter Wohngebiete
Fr., 13.6.2025 ab 18 Uhr
Soziokulturelles Zentrum „Trotz Allem“, Wideystraße 44, 58452 Witten
mit Dr. Hans Günter Bell, Stadtplaner und Sozialwissenschaftler
Fraktionsgeschäftsführer der Linken im Rat der Stadt Köln
MieterInnenverein fordert Handlungsprogramm zu Problemimmobilien und Problemvermietern
Einzelne unverantwortliche „Vermieter“ lassen ihr Immobilien verwahrlosen und bleiben den Stadtwerken die Gebühren Wasser, Gas, Strom schuldig. In einigen Wohngebäuden – so in der Brückstraße –- drohen den Mietern seit Monaten Versorgungsperren, weil der – inzwischen insolvente – Eigentümer mit hohen Beträgen bei den Stadtwerken im Rückstand ist.
Aber auch die großen und größten renditeorientierten Vermieter wie Vonovia und LEG sorgen durch Unerreichbarkeit, verschleppte Instandhaltungen und überhöhte Mieten für viele Probleme. Diese Probleme müssen gelöst werden, der vorhandene Wohnraum muss geschützt, Leerstand vermietet werden um die soziale Wohnungsversorgung in Witten zu sichern. Der MieterInnenverein Witten hat dem Stadtrat deshalb den Vorschlag für eine „Handlungsprogramm Problemimmobilien und Problemvermieter“ als Petition („Bürgerantrag“) unterbreitet. Darin fordert der Verein u.a. einen Ausbau der kommunalen Wohnungsaufsicht, eine Zweckentfremdungssatzung und die behördliche Verfolgung von Mietüberhöhung.
Zentrale Eckpunkte des Papieres wurden bei einer Veranstaltung des MieterInnenvereins Witten am 19 Mai mit Vertreterinnen der Stadtverwaltung, der Stadtwerke, der CDU, SPD und Grünen im Hotel Ardey diskutiert. Die grundsätzlichen Ziele stießen dort auf breite Zustimmung. Jetzt erwarter der MieterInnenverein, dass sich die Parteien im Kommunalwahlkampf tatsächlich auf wesentliche Programmpunkte festlegen.