Seit vielen Jahren verlangen Mieterinnen und Mieter von der LEG in Witten ausreichende Instandhaltung und Serviceleistungen, stabile Mieten und transparente Nebenkostenabrechnungen. Um ihre Forderungen durchzusetzen, haben immer mehr MieterInnen die jährlichen Nachforderungen aus den Betriebskostenabrechnungen zurückbehalten. Der MieterInnenverein bot Verhandlungen an, doch der Wohnungskonzern wählte den Konflikt. Nach langem Nichtreagieren zog die LEG seit Anfang 2026 gegen weit über 100 MieterInnen vor Gericht. Diese sehen sich mit hunderten Seiten an „Belegen“ konfrontiert und müssen sich oft ohen Anwalt vor Gericht verteidigen. Doch viele halten stand.
Der WDR berichtete am 2. Juli 2026:
Nebenkostenabrechnungsstreit – LEG verklagt hunderte Mieter
Am 27. Oktober 2026 folgte der Bericht:
Wittener Mieter wehren sich gegen LEG-Klagen
Dazu das Studiogespräch mit Knut Unger vom MieterInnenverein Witten
WDR: Studiogespräch mit Knut Unger
Auch SAT.1 NRW berichtete am 17. Oktober 2026:
Nebenkostenstreit: LEG-Mieter aus Witten vor Gericht
SAT.1 NRW: Nebenkostenstreit – LEG-Mieter aus Witten vor Gericht
Der MieterInnenverein Witten sieht in den Beriebskosten-Streitigkeiten keine bloßen Einzelfälle, sondern grundsätzliche Probleme bei der Abrechnungspraxis eines großen Wohnungskonzerns.
Was belegen die vorgelegten Rechnungen tatsächlich? Wurden die abgerechneten Leistungen erbracht? Welche Nachweise muss die LEG vorlegen – und wie weit reicht das Recht der Mietenden, ihre Betriebskosten zu überprüfen?
Eine Übersicht über die wichtigsten Streitpunkte und die bisherigen Erfahrungen vor dem Amtsgericht Witten findet sich hier:
LEG-Prozessse in Witten: Um diese Betriebskosten-Streitpunkte geht es