AKTUELLES
MieterInnenverein unterstützt Kundgebungen in Essen-Katernberg und Dortmund am 12. September
Am 12. September, kurz vor der Bundestagswahl, machen Mieterorganisationen aus dem Ruhrgebiet mit zwei Kundgebungen auf die Probleme der MieterInnen der börsennotierten Wohnungskonzerne aufmerksam. Im Fokus stehen die Mieterhöhungen, die die Konzerne Vonovia und LEG gerade auch in Witten mittels Modernisierungen und Vergleichswohnungen aus dem eignen Wohnungsbestand durchzusetzen versuchen. Der MieterInnenverein Witten ruft zur Teilnahme auf.
Aufruf: Stoppt die Mietpreistreiber! Bändigt die Wohnungsriesen!
Aufruf zur Mieterkundgebung am 12. September 2017 14:00 bis 15:30 Uhr, Katernberger Markt in Essen-Katernberg Instandhaltung statt Teuer-Modernisierung: Vonovia, LEG & Co. müssen gesetzlich gezwungen werden, ihre Wohnungen ohne Mieterhöhungen in Schuss zu halten! Keine überzogenen Mieterhöhungen nach Modernisierung: Der Paragraf 559 BGB, der den Konzernen hohe Renditen auf Kosten der MieterInnen ermöglicht, muss … weiterlesen
Aktionsbündnis fordert Überprüfung der Brandsicherheit bei der LEG
Der verheerende Brand von Grenfell Towers in London hat auch im Ruhrgebiet zu vermehrten Besorgnissen um die Brandsicherheit von Wärmedämmfassaden geführt. Dass ein Wohnhaus in Wuppertal aufgrund akuter Brandschutzmängel kurzfristig geräumt werden musste, zeigt wie berechtigt diese Sorge ist. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Gebäude mit brennbaren Materialien, vor allem mit Polystyrol,
gedämmt. Dazu gehören auch die Wohngebäude großer Immobilienunternehmen. Das Aktionsbündnis LEG, dem auch der MieterInnenverein Witten angehört, hat sich dehalb in einem offenen Brief an die LEG gewandt.
Wohnungspolitik im Wahlprogramm der SPD
Im Leitantrag des SPD-Bundesvorstandes zum Regierungsprogramm, der heute (25.6.) auf dem außerordentlichen Parteitag in Dortmund beschlossen wurde, bekennt sich die SPD zu einer nachgebesserten Mietpreisbremse und einer Fortsetzung der sozialen Wohnraumförderung. Das Programm bleibt aber weit hinter den Forderungen der Mieterorganisationen zurück.