MieterInnenverein Witten |
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Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik
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Witten, Deutschland, 28.11.2006Notunterkünfte: Weniger Heime - Höhere GebührenDie Bevölkerungszahlen gehen in allen Gruppen zurück, gerade auch bei den NeueinwanderInnen. Zum 1.1.2007 sind alle Wittener Übergangsheime für Aussiedler aufgelöst. Noch vor 15 Jahren mussten Schulen als Massenunterkünfte herhalten. Heute können fast alle Menschen eine normale Mietwohnung bewohnen.Eines der letzten Übergangsheime für Aussiedler in Witten wird in Mietwohnungen umgewandelt. Ein anderes steht für die bessere Unterbringung von Flüchtlingen zu Verfügung. Die Wohnsituation der verbliebenen 162 Flüchtlinge und 44 Wohnungslosen, die von der Stadt untergebracht werden müssen, kann also durch Umverteilungen verbessert werden. Gleichzeitig steigen aber die Gebühren stark: Pro Quadratmeter Flüchtlingsunter-bringung errechnet sich die Stadt stolze 7,60 € an Nutzungsgebühren, zuzüglich 3,48 € für Nebenkosten. Aber Lu-xuswohnungen sind es trotzdem nicht. Die Höhe dieser Gebühr liegt nicht an den Mieten. Vielmehr schlägt die Stadt hohe "kalkulatorische Zinsen" und interne Personalkosten auf die Gebühren auf. Für 2,75 Personstellen, die angeblich auf die Verwaltung der Unterkünfte entfallen, werden 212 Tsd. € jährlich kalkuliert. Das wird wohl kaum das Gehalt von Hausmeistern sein. Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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