MieterInnenverein Witten |
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Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik
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Witten, Deutschland, 28.11.2006Was tun nach Sperrfrist-Wegfall?Nach dem Wegfall der erweiterten Kündigungssperrfrist des Landes will der MieterInnenverein Witten den Protest gegen die Wohnungspolitik der Landesregierung verschärfen und zugleich versuchen, einen höheren Mieterschutz auf lokaler Ebene durchsetzen.Volksinitiative unterstützen Gemeinsam mit Mieterforum Ruhr fordert der Mieterverein Witten die Wiedereinführung einer mindestens 8-jährigen Sperrfrist im Ruhrgebiet. Das wirksamste Mittel, dieser Forderung im ganzen Land Ausdruck zu verleihen, ist die Unterstützung der Volksinitiative Sichere Wohnungen und Arbeitsplätze. Die Unterschriftensammlung geht weiter. Helfen Sie mit! Wenden Sie sich an den MieterInnenverein Witten. Tel. 02302-51793
Unternehmen verpflichten Der MieterInnenverein Witten fordert alle vor Ort tätigen Wohnungsunternehmen auf, ihre Mieter durch Zusatzvereinbarungen zum Mietvertrag dauerhaft vor einer Umwandlungs-Kündigung zu schützen. Der MieterInnenverein wird die Öffentlichkeit über die Standards in den verschiedenen Wohnungsunternehmen systematisch informieren. Durch dieses Mittel wollen wir einen Mieterschutz-Wettbewerb unter den Vermietern auslösen und vor unsicheren Anbietern warnen.
Wittener Mieterschutz-Charta Der MieterInnenverein will in Zusammenarbeit mit Bündnispartnern, der Stadt und sozialen Vermietern eine Wittener Mieterschutz-Charta entwerfen und den Wohnungsunternehmen zur Unterzeichnung vorschlagen. Diese Mieterschutzcharta soll den Charakter einer verbindlichen Absichtserklärung zur Verbesserung der mietvertrag-lichen Bestimmungen und des mieterfreundlichen Vorgehens der Unternehmen bei Wohnungsverkäufen haben. Die Umsetzung der Charta soll systematisch kontrolliert, das Verhalten von Vermietern fortlaufend bewertet werden.
Unterstützung der Stadt Der MieterInnenverein fordert die Stadt Witten auf, den Abschluss einer Wittener Mieterschutz-Charta aktiv zu fördern und zu begleiten. Zugleich soll die Stadt sich ein Beispiel an Dortmund nehmen und sich aktiv für Siedlungsvereinbarungen einsetzen. Vorab hat der MieterInnenverein den Fraktionen der SPD, Grünen und WBG vorgeschlagen, eine Ratsresolution gegen die Beschlüsse der Landesregierung zu verabschieden. Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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