MieterInnenverein Witten

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DOSSIER: Haeusserbau

Häusserbau - Der Häuser-Verwerter

Häusserbau-Siedlung in Witten

Die Bochumer Firma Häusserbau hat von der Viterra mehrere Siedlungen gekauft und zerlegt diese für den Weiter-Verkauf in Einzelstücke. Dabei geraten die Mieterrechte unter Druck. Viele Mieter sind lieber weggezogen. Trotzdem hat auch die kommunale Siedlungsgesellschaft Anfang 2007 120 Wohnungen an den Bochumer Häuser-Verwerter verkauft. Die Folgen für die Mieter ließen nicht lange auf sich warten.

Foto: Häusserbau-Siedlung in Witten

 

Artikel in DOSSIER: Haeusserbau

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MieterInnenverein Witten 01.05.2010

Mietstreik in Heven wegen drohender Wassersperrung

Am 27. April teilten die Stadtwerke Witten den MieterInnen der Straßen "Auf dem Höffken" und "Wannen 45-51" in Heven mit, dass ab 6. Mai ihre Wasserversorgung eingestellt werde. Der Grund: Seit August hatte der Vermieter der ehemaligen Stahlarbeiterwohnungen die Rechnungen der Stadtwerke nicht mehr beglichen. Der MieterInnenverein organisierte mit den betroffenen Mietern sofort die notwendigen Reaktionen: Miete und Nebenkosten werden komplett einbehalten bis Stadtwerke und Vermieter sich geeinigt haben. Oder das Geld wird verwendet um die laufenden Kosten direkt bei den Stadtwerken zu begleichen. Der Vermieter hat nach dieser Aktion bereits reagiert. Der MieterInnenverein ist guten Mutes: Wir werden die Sperrung der Wasserversorgung verhindern.

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Mieterforum Ruhr 14.10.2008, pdf

Ist der Wohnungsmarkt noch zu zähmen?

Mittwoch, 5.11.2008
10-17 Uhr
Gladbeck,Altes Rathaus
Willy-Brandt-Platz 2

Eine Veranstaltung des Projektes "Große Wohnungsunternehmen"- Deutscher Mieterbund/Mieterforum Ruhr

Document: : "Einladungs-Flyer zur Tagung: Ist der Wohnungsmarkt noch zu zähmen?", , 2008, pdf
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Mieterforum Ruhr 09.10.2007

Häusser-Bau = Mieten-Klau?

Wenn man Mieter bei der Bochumer Gesellschaft Häusser-Bau GmbH ist, die gerne überall im Ruhrgebiet ganze Siedlungen aufkauft und privatisiert, Mieten erhöht oder beides, tut man gut daran, genau aufzupassen. Anderer-seits hilft es aber auch, wenn man genau aufpasst - oder Mitglied im Mieterverein ist.

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TERMIN: Mo., 01.10.2007 17:00 Uhr, , Hannibal in Dortmund-Dorstfeld, Vogelpothsweg 12 - 26

MIETER BERICHTEN ÜBER FOLGEN DER PRIVATISIERUNG

Die Privatisierung von Mietwohnungen geht unvermindert weiter. Dagegen veranstaltet Mieterforum Ruhr am 1. Oktober, dem Welt-Mieter- und Habitattag, eine öffentliche Zeugenanhörung in Dortmund. Betroffene Mieter berichten über die Folgen der Privatisierung.

    Mo., 01.10.2007, 17:00 Uhr- 19:00 Uhr Uhr
    , Hannibal in Dortmund-Dorstfeld, Vogelpothsweg 12 - 26

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Samstag kommt der Bagger

Es gibt im Ruhrgebiet viele Gärten, für die ihre Nutzer „keine Papiere“ haben. Häufig handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen dominiert, werden in den Arbeitergärten noch Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren gezogen. Durch Bauprojekte, Stadtplanung und Privatisierungen gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck. Vor allem nach dem Verkauf von Arbeiterhäusern an Privatleute wird der Garten oft zum Betätigungsfeld für übelstes Mietermobbing. Zum Beispiel in Witten.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Gartennutzung: Eigenmacht verboten

Wenn das Nutzungsrecht über den Garten nicht schriftlich im Mietvertrag vereinbart ist, ist die Rechtslage für den Mieter schwierig. Es kommt auf den Einzelfall an. Eines ist aber völlig klar: Auf keinen Fall darf der Vermieter eigenmächtig ohne Gerichtsurteil dem Mieter einfach eine bisher ausgeübte Nutzung verwehren. Er darf auch nicht eingefriedete Mietergrundstücke unangemeldet betreten oder gar Pflanzen ausreißen, solange ein Gericht ihm nicht den Garten zugesprochen hat. Tut er das trotzdem, ist das auch strafrechtlich relevant.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Nimm dir das Stück

"Nimm dir das Stück", hatte 1973 der Wohnungsverwalter gesagt, als Heinz Frost (77) ein Stück Brombeergebüsch auf dem Gelände der Wohnstätten AG urbar machen wollte. Der gelernte Landwirt aus Pommern und spätere Stahlarbeiter hat sein Leben lang einen Garten gehabt. Als die Firma Häusserbau die letzten Häuser im Hevener Privatisierungsabschnitt verwerten wollte, wurde es brenzlig.

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MieterInnenverein Witten 23.09.2007

Verbrauchserfassung immer teurer

Wie jede/r weiß sind die Energiekosten in den Jahren 2005 und 2006 stark gestiegen. Hinzu kam ein langer Winter. Zahlreiche MieterInnen müssen schmerzhaft hohe Nachzahlungen leisten. Nicht immer sind es nur weitergegebene Energiepreissteigerungen, die die Mieter zum Verzweifeln bringen. Schwarze Schafe unter den Vermietern und den Ablesefirmen verstecken in den Abrechnungen immer neue Nebenkosten. Durch teure Messtechniken, deren Kosten auf den Mieter umgelegt werden, kommt es zu Verschiebungen in der Kostenverteilung. Die komplizierten Abrechnungen sind immer öfter nicht mehr nachvollziehbar.

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MieterInnenverein Witten 20.06.2007

Vermieter planierte Mietergarten – und die Polizei schritt nicht ein

Wochenlang war die Familie Cerejo in Heven auf ihrer kleinen Terrasse eingemauert. Der neue Vermieter wollte ihnen damit den Zutritt zu dem Garten verweigern, den sie seit 27 Jahren bewirtschafteten. Dagegen erwirkte Mieterverein-Anwältin Gertraud Cölsche eine einstweilige Verfügung, die die Beeinträchtigung des Miterbesitzes untersagte. Trotzdem ließ das Vermieter-Ehepaar am 9. Juni den Garten komplett planieren. Die herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht. Inzwischen wurde Strafanzeige gegen die Vermieter erstattet und Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Vor laufender Fernsehkamera beseitigten die Mieter unter Mithilfe des Mietervereins und des Mieterbeirates Heven am 16.6. die illegale Einpferchung.

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MieterInnenverein Witten 20.06.2007

Arbeitergärten unter Verdrängungsdruck

Von der offiziellen Stadtplanung weitgehend ignoriert gibt es in Witten viele Gärten, für die die Nutzer eigentlich "keine Papiere" haben. Oft handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Wittener Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen und Blockhütten aus dem Baumarkt dominieren, werden in den Arbeitergärten auch weiterhin Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren und natürlich die berühmten Wittener Zwiebeln gezogen. Durch Privatisierungen, Bauprojekte, Stadtplanung gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck.

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