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DOSSIER: Annington

Annington in Witten

 

Artikel in DOSSIER: Annington

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MieterInnenverein Witten 03.12.2011

VERBRIEFUNGSBOMBE: Kommt im Jahr 13 das Aus für die Häuser-Zocker?

Ob Annington, Gagfah, Immeo oder Speymill/Goal: Alle großen Wohnungskäufe des letzten Jahrzehnts wurden über Immobilien-Verbriefungen finanziert. Im Jahr 2013 laufen die wichtigsten dieser außerhalb der Banken gehandelten Kredite aus. Restverbindlichkeiten in Höhe von über 10 Mrd. Euro müssen bis dahin umgeschuldet werden. Und das unter Bedingungen eines weltweiten Finanzcrashs. Wenn es nicht klappt, haften Wohnungen und Mieten. Und dann?

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MieterInnenverein Witten 26.09.2011

Blaue Briefe der Annington füllen den Papierkorb

Etliche Wittener Mieter/innen der Deutschen Annington haben in den letzten Wochen tiefblaue Briefumschläge in ihren Briefkästen gefunden. Absender sind nicht Schuldirektoren, die Eltern über schlechte Zensuren ihrer Kinder aufklären. Sondern eine Firma mit dem ehrfurchtseinflößenden Namen "Deutsche Wohn-Inkasso GmbH". Im Auftrag des Vermieters verschickt dieses von der Annington einzig zu diesem Zweck gegründete Unternehmen "Mahnungen" wegen angeblich rückständiger Mieten. Es verlangt für diese Leistung horrende Inkassogebühren von bis zu 127 Euro. Der MieterInnenverein beruhigt: "Die blauen Briefe, die wir bisher gesehen haben, könnten getrost im Papierkorb entsorgt werden. Aber natürlich ist es besser, wenn man bei der Gelegenheit seine Belege zusammensucht und die Tatsachen noch mal klarstellt."

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Mieterforum Ruhr 22.09.2011

Deutsche Annington: Dreiste Abzocke mit neuer Inkasso-Tochter

Reinhard H. ist geschockt. Er streitet mit seiner Vermieterin, der Deutschen Annington, über eine Nebenkostenabrechnung. 350 € soll er nachzahlen. Doch die Abrechnung ist falsch. Das hat er beim Mieterverein erfahren. Und der hat ihn auch darauf vorbereitet, dass er Mahnungen bekommen wird, die er ignorieren soll. Eine hat er schon erhalten - mit 4,50 € Mahngebühr. Jetzt hat er die zweite in der Post und soll satte 49,50 € dafür zahlen! In der Aufregung merkt Reinhard H. erstmal gar nicht, dass das Schreiben gar nicht von der Deutschen Annington selber kommt.

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MieterInnenverein Witten 15.09.2011

Deutsche Annington verkauft Häuser an der Billerbeckstr.43 -61

Die Deutsche Annington hat einen erneuten Strategiewechsel vollzogen. Seit 2005 galt der Einzelhausverkauf aus dem ehemaligen Viterra-Bestand als wirtschaftlich unsinnig. Inzwischen scheint es wirtschaftlich notwendig zu sein. Es werden im Ruhrgebiet wieder Arbeitersiedlungen zerlegt. In Witten sind momentan die Mieter von 10 Häusern an der Billerbeckstr.43 -61 betroffen. Ihnen wird zum Teil die Gewährung zusätzlichen Mieterschutzes verweigert, den die Annington für den Fall des Verkaufs von Mehrfamilienhäusern zugesagt hatte.

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Mieterforum Ruhr 12.07.2011

Deutsche Annington: Hausmeisterkosten ohne Beleg

Mieter der Deutschen Annington müssen jetzt verstärkt aufpassen. Denn die größte deutsche Wohnungsgesellschaft versendet momentan die ersten Betriebskosten-Abrechnungen für das Jahr 2010. Besondere Beachtung verdient die Position "Hausmeister".

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Mieterforum Ruhr 18.02.2010

Super-Return: Heuschrecken lassen Zombie-Unternehmen zurück

Anfang Februar trafen sich in Berlin zum 13. Mal Finanzinvestoren aus aller Welt zur Konferenz "Super-Return" (Super-Profit). "Kaufziele gibt es kaum, Schnäppchen schon gar nicht, Börsengänge sind nicht in Sicht, Banken und andere Geldgeber bleiben knauserig und die Renditen schmelzen dahin", brachte n-tv die Lage auf den Punkt. Kein Grund zu reiner Schadenfreude: 1,2 Millionen Menschen arbeiten bei deutschen Unternehmen unter Private Equity-Einfluss und mindestens doppelt so viele Menschen wohnen in ihren Häusern. War schon in Boom-Zeiten das Geschäftsmodell der "Heuschrecken" auf Ausschlachten und Kaputtsparen angelegt, unter Krisenbedingungen kommt es noch schlimmer.

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Mieterforum Ruhr 09.09.2009

Rettet nicht nur Banken, rettet unsere Wohnungen!

"Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds im Mietwohnungsbestand ist gescheitert", erklärt Knut Unger vom Mieterforum Ruhr. "Wenn nicht schleunigst Abhilfe geschaffen wird, drohen die Ruhrgebietsstädte in den Trümmern der platzenden Ausverkaufsblase zu ersticken". Mietervereine und Mieterinitiativen aus dem Ruhrgebiet fordern die Parteien deshalb auf, in der nächsten Legislaturperiode schnell wirksame Maßnahmen zur Rettung der bedrohten Wohnungsbestände zu ergreifen.

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Mieterforum Ruhr 08.09.2009

Medien entdecken Vermietnomaden

Viel war in den Medien in den letzten Jahren von "Mietnomaden" die Rede, dem angeblich weit verbreiteten Phänomen von MieterInnen, die kurz nach Einzug ihre Zahlungs-Pflichten nicht erfüllen und es auf eine Kündigung ankommen lassen. Dass das größere Problem Vermietungsgesellschaften sind, die ihre Pflichten nicht erfüllen und nach kurzer Zeit weiterziehen, hat vor allem Mieterforum Ruhr immer wieder betont. Inzwischen haben auch die großen Medien dieses Problem erkannt. Zu "Vermietnomaden" wurde in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig informiert und kommentiert.

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Mieterforum Ruhr 26.08.2009

Absturz der Wohnungs-Heuschrecken

Beschleunigt durch die Finanzkrise zeichnete sich in den letzten Monaten ein steiler Absturz der Beteiligungen von Finanzinvestoren an Mietwohnungsbeständen in Deutschland ab. Insolvenzen nehmen zu, Aktienkurse sinken. Teile der Immobilienbeteiligungen in Deutschland gelten als "toxisch" und befinden sich in der Abwicklung. Auch die größten und professionellsten "Heuschrecken" auf dem deutschen Wohnungsmarkt treiben ihre Wohnungsbestände immer mehr in die Zukunftslosigkeit.
Der Tod kommt auf Raten. Und die zahlen die Mieter. Wie lange?

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Mieterforum Ruhr 26.08.2009

Kommentar: Holen wir uns die Wohnungen zurück

Die Finanzkrise beschleunigt, was ohnehin klar war: Das Geschäftsmodell der Private Equity Fonds und anderer Finanzanleger ist für die dauerhafte Bewirtschaftung von Mietwohnungen nicht geeignet. Und zwar grundsätzlich nicht. Denn Wohnungen sind ein langfristiges Wirtschaftsgut, für dessen Bewirtschaftung man langen Atem braucht. Und den haben die Fonds nicht. Und: Die Bewirtschaftung von Mietwohnungsbeständen ist auch ein "soziales Geschäft", das auf Vertrauen setzt. Dieses Vertrauen kann mit digitalisierten anonymen Hotlines nicht entstehen. Soziale Mietwohnungsbestände können nicht wie Börsenwetten bewirtschaftet werden und auch nicht wie Autofabriken. Wer das versucht, fällt auf die Nase. Leider zahlen die Hauptkosten dafür Mieter, Städte und Beschäftigte.

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