MieterInnenverein Witten |
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Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik
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Witten, Deutschland, 17.09.2006Kein Radweg ins RuhrtalBeim Kanalbau an der Herbeder Straße wird die Chance verpasst, die Bedingungen für Anwohner und Passanten erträglicher zu machen.Ilona Riederer, überzeugte Radfahrerin von der Herbeder Straße in Witten, ist sauer. Mit viel Hurra wurde vor wenigen Monaten der Radweg im Ruhrtal eingeweiht, aber an der Herbeder Straße, einer wichtigen Verbindung von der Wittener Innenstadt über die Nachtigallbrücke ins Ruhr- und Muttental, gibt es weiterhin nur eine breite Autopiste und einen überbreiten Randstreifen zum Parken. Die Chance, den lange versprochenen Radweg im Zuge der umfangreichen Tiefbauarbeiten herzurichten, wurde vertan. Zumindest im ersten Bauabschnitt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde einfach wieder der alte Zustand hergestellt. Wegen der Bauarbeiten ist die Bundesstraße stellenweise nur einspurig befahrbar. Die vielen Radfahrer weichen auf den Bürgersteig aus. Es kam schon zu heftigen Szenen mit Anwohnern, die beim Zugang zu ihren Häusern von eiligen Radfahreren bedrängt wurden. Wüst und gefährlich präsentiert sich einer der wichtigsten Zugänge nach Witten und ins Ruhrtal. Hinter dem Haus Industrie, davor eine Piste. Das ist abschreckend, auch für Mieter. Die Leerstände in der Straße nehmen zu. Politiker und Verwaltung wurden mit der Situation konfrontiert: "Warum wird hier nicht, wie zugesagt, ein Radweg hergestellt?" Nun soll es Gespräche geben.
Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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