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Artikel in: Stadtteil Heven

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Dossier: BSB VIII, 01.12.2011

BSB VIII / Rosebud Real Estate

"Grundstücksgesellschaft BSB VIII GmbH", so heißt der Eigentümer der Wohnungen am Höffken in Witten-Heven. Zusammen mit einer "BSB IX GmbH" gehören ca. 1.300 ehemalige Werks-Wohnungen von Wetter bis Duisburg zu diesen in Berlin registrierten Firmen.

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MieterInnenverein Witten 01.12.2011

Mieter am Höffken sind immer mehr auf sich selbst angewiesen

Die MieterInnen der Hevener Siedlung Höffken/Wannen sind mit einem Vermieter geschlagen, der die ehemaligen Werkswohnungen offenbar aufgegeben hat. Während des ganzen Jahres 2011 sind die Wiesen der Wohnanlage nicht ein einziges Mal im Auftrag des Vermieters geschnitten worden. Die Außenbeleuchtung ist teilweise ausgefallen. Verstopfte Dachrinnen laufen über. Wie die MieterInnen seit einer drohenden Wassersperrung im Frühjahr 2010 wissen, kann es noch schlimmer kommen.

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MieterInnenverein Witten 15.09.2011

Deutsche Annington verkauft Häuser an der Billerbeckstr.43 -61

Die Deutsche Annington hat einen erneuten Strategiewechsel vollzogen. Seit 2005 galt der Einzelhausverkauf aus dem ehemaligen Viterra-Bestand als wirtschaftlich unsinnig. Inzwischen scheint es wirtschaftlich notwendig zu sein. Es werden im Ruhrgebiet wieder Arbeitersiedlungen zerlegt. In Witten sind momentan die Mieter von 10 Häusern an der Billerbeckstr.43 -61 betroffen. Ihnen wird zum Teil die Gewährung zusätzlichen Mieterschutzes verweigert, den die Annington für den Fall des Verkaufs von Mehrfamilienhäusern zugesagt hatte.

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MieterInnenverein Witten 02.03.2009

Ärger mit Ista & Co: Ein Fünftel für die Abrechnung

In den letzten Monaten haben viele MieterInnen ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnungen für das Jahr 2007 erhalten. Oft werden sehr saftige Nachforderungen verlangt, die keineswegs immer allein durch die Kostensteigerungen zu erklären sind. Der MieterInnenverein Witten muss wieder viele fragwürdige Rechnungen prüfen. Besonders häufig sind Abrechnungs-Fehler in Wohnungen, die in den letzten Jahren an Finanzinvestoren oder über Zwischenhändler an Privatleute verkauft wurden.

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MieterInnenverein Witten 22.01.2009

Privatisierung von THS-Wohnungen in Witten: Neuer Verwalter verlangt willkürlich Mietzahlungen

Anfang Januar hat die THS/Vestische Wohnungsbaugesellschaft ihren Mietern an der Hermannstr. 29-37 und am Trantenrother Weg 1 in Witten den bevorstehenden Verkauf der Wohnungen an eine "REIP P-second" mit Sitz in Luxemburg mitgeteilt. Der Eigentümer sollte vertreten werden durch die "IGN Neumann Gmbh & Co. Grundbesitz KG". Obwohl der Eigentumsübergang noch nicht vollzogen ist, erhielten die Mieter am 20.1. bereits ein Schreiben der "IGN Neumann". Der zukünftige Verwalter forderte die Mieter auf, die Miete auf ein neues Konto zu überweisen. Außerdem wurde ihnen nahe gelegt, eine neue Einzugsermächtigung und eine "unwiderrufliche" Abtretungserklärung über Forderungen an die Job-Agentur zu unterschreiben. "Für diese Forderungen gibt es keine Rechtsgrundlage", sagt der MieterInnenverein Witten.

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MieterInnenverein Witten 14.09.2008

Verkauft und verschimmelt

Wie überall im Ruhrgebiet baut sich auch in Wittener Wohngebieten ein großer Reparaturstau auf. Finanzinvestoren und Immobilienspekulanten sehen in den Wohnungen ausschließlich Rendite-Objekte. Für Reparaturen, Modernisierungen, Service und Verwaltung geben sie möglichst wenig Geld aus.

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MieterInnenverein Witten 30.09.2007

Neue Nachbarschaften - Wohnprojekte für Witten

Ob Mehrgenerationen-Wohnen, Frauen-Wohnprojekte oder der Zusammenschluss bauwilliger Familien zu Baugruppen: Alternativen zum vereinzelten Wohnen in Bauprodukten "von der Stange" sind in aller Munde. Gute Nachbarchaften stehen hoch im Kurs. Der MieterInnenverein will erreichen, dass diese Thema in Witten besser verankert wird.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Samstag kommt der Bagger

Es gibt im Ruhrgebiet viele Gärten, für die ihre Nutzer „keine Papiere“ haben. Häufig handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen dominiert, werden in den Arbeitergärten noch Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren gezogen. Durch Bauprojekte, Stadtplanung und Privatisierungen gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck. Vor allem nach dem Verkauf von Arbeiterhäusern an Privatleute wird der Garten oft zum Betätigungsfeld für übelstes Mietermobbing. Zum Beispiel in Witten.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Nimm dir das Stück

"Nimm dir das Stück", hatte 1973 der Wohnungsverwalter gesagt, als Heinz Frost (77) ein Stück Brombeergebüsch auf dem Gelände der Wohnstätten AG urbar machen wollte. Der gelernte Landwirt aus Pommern und spätere Stahlarbeiter hat sein Leben lang einen Garten gehabt. Als die Firma Häusserbau die letzten Häuser im Hevener Privatisierungsabschnitt verwerten wollte, wurde es brenzlig.

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MieterInnenverein Witten 23.09.2007

Verbrauchserfassung immer teurer

Wie jede/r weiß sind die Energiekosten in den Jahren 2005 und 2006 stark gestiegen. Hinzu kam ein langer Winter. Zahlreiche MieterInnen müssen schmerzhaft hohe Nachzahlungen leisten. Nicht immer sind es nur weitergegebene Energiepreissteigerungen, die die Mieter zum Verzweifeln bringen. Schwarze Schafe unter den Vermietern und den Ablesefirmen verstecken in den Abrechnungen immer neue Nebenkosten. Durch teure Messtechniken, deren Kosten auf den Mieter umgelegt werden, kommt es zu Verschiebungen in der Kostenverteilung. Die komplizierten Abrechnungen sind immer öfter nicht mehr nachvollziehbar.

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