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Artikel in: Stadtteil Heven

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MieterInnenverein Witten 07.05.2010

Höffken: Stadtwerke heben Androhung der Wassersperrung vorläufig auf

Wegen hoher Zahlungsrückstände des Vermieters hatten die Stadtwerke Witten den MieterInnen Auf dem Höffken und Wannen 45-51 die Sperrung der Wasserversorgung zum 6. Mai angedroht. Der MieterInnenverein organisierte daraufhin umgehend seine Mitglieder. 46 Haushalte hielten ihre Miete für Mai komplett zurück, um von den Beträgen zur Not die laufenden Abschläge an Stadtwerke zahlen zu können. Auf diesen Druck hat der Verwalter der Wohnungen, die Firma Atera aus Frankfurt, nun reagiert. Der Großteil der Rückstände ist heute bei den Stadtwerken eingegangen. Die angedrohte Wassersperrung ist vorerst (!) aufgehoben.

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MieterInnenverein Witten 01.05.2010

Mietstreik in Heven wegen drohender Wassersperrung

Am 27. April teilten die Stadtwerke Witten den MieterInnen der Straßen "Auf dem Höffken" und "Wannen 45-51" in Heven mit, dass ab 6. Mai ihre Wasserversorgung eingestellt werde. Der Grund: Seit August hatte der Vermieter der ehemaligen Stahlarbeiterwohnungen die Rechnungen der Stadtwerke nicht mehr beglichen. Der MieterInnenverein organisierte mit den betroffenen Mietern sofort die notwendigen Reaktionen: Miete und Nebenkosten werden komplett einbehalten bis Stadtwerke und Vermieter sich geeinigt haben. Oder das Geld wird verwendet um die laufenden Kosten direkt bei den Stadtwerken zu begleichen. Der Vermieter hat nach dieser Aktion bereits reagiert. Der MieterInnenverein ist guten Mutes: Wir werden die Sperrung der Wasserversorgung verhindern.

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MieterInnenverein Witten 02.03.2009

Ärger mit Ista & Co: Ein Fünftel für die Abrechnung

In den letzten Monaten haben viele MieterInnen ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnungen für das Jahr 2007 erhalten. Oft werden sehr saftige Nachforderungen verlangt, die keineswegs immer allein durch die Kostensteigerungen zu erklären sind. Der MieterInnenverein Witten muss wieder viele fragwürdige Rechnungen prüfen. Besonders häufig sind Abrechnungs-Fehler in Wohnungen, die in den letzten Jahren an Finanzinvestoren oder über Zwischenhändler an Privatleute verkauft wurden.

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MieterInnenverein Witten 22.01.2009

Privatisierung von THS-Wohnungen in Witten: Neuer Verwalter verlangt willkürlich Mietzahlungen

Anfang Januar hat die THS/Vestische Wohnungsbaugesellschaft ihren Mietern an der Hermannstr. 29-37 und am Trantenrother Weg 1 in Witten den bevorstehenden Verkauf der Wohnungen an eine "REIP P-second" mit Sitz in Luxemburg mitgeteilt. Der Eigentümer sollte vertreten werden durch die "IGN Neumann Gmbh & Co. Grundbesitz KG". Obwohl der Eigentumsübergang noch nicht vollzogen ist, erhielten die Mieter am 20.1. bereits ein Schreiben der "IGN Neumann". Der zukünftige Verwalter forderte die Mieter auf, die Miete auf ein neues Konto zu überweisen. Außerdem wurde ihnen nahe gelegt, eine neue Einzugsermächtigung und eine "unwiderrufliche" Abtretungserklärung über Forderungen an die Job-Agentur zu unterschreiben. "Für diese Forderungen gibt es keine Rechtsgrundlage", sagt der MieterInnenverein Witten.

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MieterInnenverein Witten 14.09.2008

Verkauft und verschimmelt

Wie überall im Ruhrgebiet baut sich auch in Wittener Wohngebieten ein großer Reparaturstau auf. Finanzinvestoren und Immobilienspekulanten sehen in den Wohnungen ausschließlich Rendite-Objekte. Für Reparaturen, Modernisierungen, Service und Verwaltung geben sie möglichst wenig Geld aus.

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MieterInnenverein Witten 30.09.2007

Neue Nachbarschaften - Wohnprojekte für Witten

Ob Mehrgenerationen-Wohnen, Frauen-Wohnprojekte oder der Zusammenschluss bauwilliger Familien zu Baugruppen: Alternativen zum vereinzelten Wohnen in Bauprodukten "von der Stange" sind in aller Munde. Gute Nachbarchaften stehen hoch im Kurs. Der MieterInnenverein will erreichen, dass diese Thema in Witten besser verankert wird.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Samstag kommt der Bagger

Es gibt im Ruhrgebiet viele Gärten, für die ihre Nutzer „keine Papiere“ haben. Häufig handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen dominiert, werden in den Arbeitergärten noch Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren gezogen. Durch Bauprojekte, Stadtplanung und Privatisierungen gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck. Vor allem nach dem Verkauf von Arbeiterhäusern an Privatleute wird der Garten oft zum Betätigungsfeld für übelstes Mietermobbing. Zum Beispiel in Witten.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Nimm dir das Stück

"Nimm dir das Stück", hatte 1973 der Wohnungsverwalter gesagt, als Heinz Frost (77) ein Stück Brombeergebüsch auf dem Gelände der Wohnstätten AG urbar machen wollte. Der gelernte Landwirt aus Pommern und spätere Stahlarbeiter hat sein Leben lang einen Garten gehabt. Als die Firma Häusserbau die letzten Häuser im Hevener Privatisierungsabschnitt verwerten wollte, wurde es brenzlig.

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MieterInnenverein Witten 23.09.2007

Verbrauchserfassung immer teurer

Wie jede/r weiß sind die Energiekosten in den Jahren 2005 und 2006 stark gestiegen. Hinzu kam ein langer Winter. Zahlreiche MieterInnen müssen schmerzhaft hohe Nachzahlungen leisten. Nicht immer sind es nur weitergegebene Energiepreissteigerungen, die die Mieter zum Verzweifeln bringen. Schwarze Schafe unter den Vermietern und den Ablesefirmen verstecken in den Abrechnungen immer neue Nebenkosten. Durch teure Messtechniken, deren Kosten auf den Mieter umgelegt werden, kommt es zu Verschiebungen in der Kostenverteilung. Die komplizierten Abrechnungen sind immer öfter nicht mehr nachvollziehbar.

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MieterInnenverein Witten 20.06.2007

Vermieter planierte Mietergarten – und die Polizei schritt nicht ein

Wochenlang war die Familie Cerejo in Heven auf ihrer kleinen Terrasse eingemauert. Der neue Vermieter wollte ihnen damit den Zutritt zu dem Garten verweigern, den sie seit 27 Jahren bewirtschafteten. Dagegen erwirkte Mieterverein-Anwältin Gertraud Cölsche eine einstweilige Verfügung, die die Beeinträchtigung des Miterbesitzes untersagte. Trotzdem ließ das Vermieter-Ehepaar am 9. Juni den Garten komplett planieren. Die herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht. Inzwischen wurde Strafanzeige gegen die Vermieter erstattet und Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Vor laufender Fernsehkamera beseitigten die Mieter unter Mithilfe des Mietervereins und des Mieterbeirates Heven am 16.6. die illegale Einpferchung.

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