MieterInnenverein Witten |
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Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik
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Witten, Deutschland, 16.08.2007Versicherer wollen absahnenWerbebriefe und lästige Anrufe bei HWG-MieternViele Mieter der privatisierungsbedrohten Genossenschaftswohnungen in Vormholz haben vor einigen Tagen Werbeschreiben für die ARAG-Rechtsschutzversicherung erhalten. Auch hartnäckigen Anrufern von Versicherungsvertretern waren Mieter ausgesetzt."Wir haben diese Briefe gleich in den Müll geschmissen", sagen Mitglieder des Mieterbeirates Vormholz. Andere mögen sich durch diese Schreiben jedoch verunsichert fühlen, gerade jetzt, wo die Angst um die Wohnung umgeht.
Knut Unger vom Mieterverein Witten: "Es wird immer schöner. Solchen Geschäftmachern sollte man die kalte Schulter zeigen. Wer sich wirklich für eine Rechtsschutzversicherung interessiert, sollte sich unter-schiedliche Angebote einholen und gründlich vergleichen. Dabei sollte beachtet werden, dass Rechtsschutzversicherungen nicht für laufende Fälle aufkommen und dass es eine Wartefrist gibt, bevor man die Versicherung in Anspruch nehmen kann. Wer sich von Vertretern zum Abschluss von Versicherungen überreden lassen hat, die er gar nicht will, kann diese Verträge in der Regel innerhalb einer kurzen Frist widerrufen." Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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