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Witten, Deutschland, 18.09.2006

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Bündnis gegen Rechts

Das im August gegründete Wittener Bündnis gegen Rechts hat sich auf dem "Fest 113" am 9. und 10. Septemer der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf dem multikulturellen Volksfest ? 113 steht für die Anzahl von Herkunftsländern der Menschen in Witten ? wurden Informationen über die lokale und regionale rechte Szene in Form von Zeitungsartikeln, aber auch gefundener rechter Flugblätter und Aufkleber präsentiert. Aufklärung sei auch eines der ersten Ziele des Bündnisses, erklärt Ingmar Wichert aus dem Spre-cherkreis. Daneben wurde über Möglichkeiten, etwas gegen Rechts zu tun, informiert.

Anlass für die Gründung des breiten Bündnisses aus Parteien, Gewerkschaften, Kirche, städtischen Einrichtungen, Deutsch-Israelischer Gesellschaft und dem alternativen Kulturzentrum "Trotz Allem" waren die zunehmenden Vorfälle aus dem rechten Spektrum in der letzten Zeit: Da wurde das "Trotz Allem" mehrmals von Neonazis angegriffen, ein Gottesdienst in der Marienkirche durch rechte Parolen gestört, eine Party mit über 80 Gästen der rechtsextremen Borussenfront in einer Wittener Kneipe gefeiert und schließlich ein Punk nachts auf der Bahnhofstraße zusammengeschlagen und durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt. Hinzu kamen diverse kleinere Zwischenfälle.

Dieser Entwicklung soll mit dem Bündnis nun etwas entgegengesetzt werden.

"Man kann sagen, dass in dem Bündnis wirklich alle kommunalpolitischen Instanzen vertreten sind, sodass es sich wirklich um eine geballte Allianz gegen Rechts handelt", sagt Ingmar Wichert. Neben der Aufklärungsarbeit habe diese Vielfalt gesellschaftlicher Gruppen auch den Effekt, dass auch der Staatsschutz in Bezug auf die rechte Szene hellhöriger werde.

Zukünftig sind Veranstaltungen mit Zeitzeugen und über das Aussteigerprogramm für Neonazis geplant. Auf dem letzten Treffen des Bündnisses am 6. Sept. im Trotz Allem ging es zudem um die Form des Gedenkens zur Reichpogromnacht am 9. November sowie am Holocaustgedenktag am 27. Januar.

Das nächste Treffen findet am 16. Okt. um 19:30 Uhr im VHS-Seminarzentrum in der Holzkampstraße in Witten-Annen statt. Interessierte sind willkommen.

Redaktion, MieterInnenverein Witten

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