MieterInnenverein Witten

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Aus den Rubriken:

 

Wohnen in Witten: Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik

Mieterverein sorgt sich um Siedlungsgesellschaft

Die Vorwürfe der letzten Monate um den langjährigen Geschäftsführer der kommunalen Siedlungsgesellschaft Witten mbH (SGW), Axel Armbrust, haben in der letzten Aufsichtsratssitzung zur endgültigen Ablösung Armbrusts geführt. Als vorläufiger Geschäftsführer wurde ein Manager von dem ungleich größeren regionalen Wohnungsunternehmen THS "ausgeliehen". Der MieterInnenverein fürchtet um die Eigenständigkeit der SGW. Außerdem sei die THS gegenwärtig wegen des geplanten Börsengangs im Rahmen der RAG-Privatisierung und des CVC-Skandals nicht gerade ein vertrauenswürdiger Partner.
Der MieterInnenverein fordert eine lückenlose öffentliche Aufklärung der Vorgänge bei der SGW, Sofortmaßnahmen zum Schutz der Mieter und Garantien, dass die SGW nicht von der THS "vernascht" wird.

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Portraits und Interviews

Engagiert für Mieter und Umwelt


Wenn Beratung und unsere Briefe nicht reichen oder wenn der Vermieter klagt, wollen sich die meisten unserer Mitglieder einen Anwalt nehmen, der sie vor Gericht kompetent und engagiert vertritt. So wie Rechtsanwalt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt (Bild), mit dem der MieterInnenverein Witten seit 20 Jahren zusammen arbeitet. Früher mussten die Mandanten aus rechtlichen Gründen immer in die Bo-chumer Kanzlei fahren. Ab sofort können mit Herrn Czapracki-Mohnhaupt Termine auch in der Geschäftsstelle des MieterInnenvereins vereinbart werden.

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Vermieter in Witten

Deutsche Annington: Der Immobilienriese auf dem Weg zur Börse

Mit dem Kauf der Viterra von der E.on AG im Sommer 2005 wurde die Deutsche Annington (DAIG) zum größten deutschen Wohnungsunternehmen. Hinter der DAIG stecken Private Equity Fonds der britischen "Terra Firma". Durch die Verbriefung ihrer Schulden, durch Wohnungsverkäufe, Einsparungen bei Service und Instandhaltung sowie durch Personalabbau versuchte der Finanzinvestor die Annington in der Gewinnzone zu halten und den Wiederverkaufswert zu steigern. Bezahlen müssen das die Mieter und die Beschäftigten. Zahlreiche Wohnviertel der Annington befinden sich in einem schlechten Instandhaltungszustand. Durch Einführung einer zentralen Hotline hat sich die Erreichbarkeit für Mieter dramatisch verschlechtert. Inzwischen sieht TerraFirma die Zeit gekommen, die Annington an die Börse zu bringen. Für die Mieter bleibt das Problem erhalten.

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Stadtteil Innenstadt

Mieter sauer: Stadtplanung für Einkaufszentrum

Vorgärten an der Berliner Straße sollen einer Gehwegerweiterung weichen. Dagegen wenden sich die Anwohner mit Unterstützung des MieterInnenvereins. Es gibt einfache Alternativen. Aber das Planungsamt stellt auf stur.

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Witten West, Krone

Dienstleistungen im Gleis-Park?

Die Stadt Witten hat untersuchen lassen, welche Entwicklungsperspektiven es für die zugewucherten ehemaligen Bahn- und Rosenkranzgelände hinter "Drei Könige" gibt.

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Witten Ost

Annen braucht ein Quartiersmanagement

Vor allem in älteren Miet- und Genossenschaftsquartieren verändert sich die Zusammensetzung der Bewohner rapide. Nicht jeder kann sich auf Anhieb riechen.

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Stadtteil Heven

Vermieter planierte Mietergarten – und die Polizei schritt nicht ein

Wochenlang war die Familie Cerejo in Heven auf ihrer kleinen Terrasse eingemauert. Der neue Vermieter wollte ihnen damit den Zutritt zu dem Garten verweigern, den sie seit 27 Jahren bewirtschafteten. Dagegen erwirkte Mieterverein-Anwältin Gertraud Cölsche eine einstweilige Verfügung, die die Beeinträchtigung des Miterbesitzes untersagte. Trotzdem ließ das Vermieter-Ehepaar am 9. Juni den Garten komplett planieren. Die herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht. Inzwischen wurde Strafanzeige gegen die Vermieter erstattet und Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Vor laufender Fernsehkamera beseitigten die Mieter unter Mithilfe des Mietervereins und des Mieterbeirates Heven am 16.6. die illegale Einpferchung.

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Stadtteil Annen

Kabelsalat und Vorgartenmoos

Peter Liedtke, Mieter einer Wohnung "In der Mark", ist sauer auf seinen Vermieter, die kommunale Siedlungsgesellschaft (SGW). "Anstatt mit den Mietern zu reden, werden sie vor vollendete Tatsachen gestellt", schimpft Liedtke.

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Herbede

Vormholz: Ärger mit Abrechnungen und Mängeln

Gegen den Protest der Mieter hatte die Hattinger Wohnstätten-Genossenschaft (HWG) ihre Häuser in Vormholz zum 1.1.2008 an eine Vermögensverwaltung verkauft. Danach herrschte zunächst Ruhe. Im letzten Herbst aber mussten sich die Mieter mit überzogenen Abrechnungen herumschlagen. Und auch um die Pflege der Anlage steht es nicht zum besten.

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Rüdinghausen

Rüdinghausen: Wohnprojekt oder Investoren-Plan?

Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als würde die Bürgerinitiative "Rettet den Günneman Kotten" in Rüdinghausen eine echte Chance bekommen, ihr Ziel zu erreichen: Eine ökologisch orientierte Gemeinschaftssiedlung am Glasweg mit dem denkmalgerecht sanierten "Günnemann Kotten" als Nachbarschaftszentrum. Inzwischen ist den Plänen ein anderer Investor in die Quere gekommen.

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Stockum

Chaos bei Annington: Eine Familie im Einzugskampf

"Mehr Kundenservice und eine bessere Erreichbarkeit", versprach die DAIG mit Einführung ihrer neuen bundesweiten Hotline. Seit Wochen erleben Wittener Mieter aber eher Verantwortungslosigkeit und Unerreichbarkeit. Zum Beispiel diese junge Familie, die seit Monaten um die Fertigstellung einer Wohnung in Witten-Stockum ringt.

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Sprockhövel

Versprechungen in Haßlinghausen

Auch nach Ausstieg der "Schwelmer" geht das Mieterleben in der betroffenen Siedlung weiter. Bei einer Versammlung Ende Oktober stellten sich Angestellte der mit der Verwaltung betrauten Lohbeck-Firma "DOMO Immobilien" vor.

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Stadtplanung und Stadtentwicklung in Witten

Drei Könige: Mieterverein begrüßt Minderungsurteil

Der Mieterinnenverein Witten hat das Urteil des Wittener Amtsgerichtes zur Mietminderung an "Drei Könige" begrüßt. "Das Urteil unterstreicht, dass auch Mieter bei Baumaßnahmen in ihrem Umfeld nicht völlig rechtlos sind", sagt Vereinsprecher Knut Unger. "Es erinnert Vermieter daran, dass sie rechtzeitig eine Wohnwertminderung ihrer Immobilien durch Baumaßnahmen verhindern müssen und mahnt die Stadtplanung, die Interessen von Nachbarn nicht deshalb zu vernachlässigen weil sie Mieter sind. Vor allem zeigt das Urteil aber auch, dass Mietergärten zur Wohnung gehören können obwohl sie nicht im Mietvertrag stehen.

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Kommunalpolitik in Witten

Mieterhöhungen für den Stadtbankrott?

Mit Erhöhungen der Bruttomieten zwischen etwa 24 bis 70 Euro im Jahr
müssen die Wittener MieterInnen rechnen, wenn der Vorschlag der
Stadtverwaltung umgesetzt wird, den Hebesatz der Grundsteuer B von 470 v.H. auf 590 v.H. zu erhöhen. Aus Sicht des MieterInnenvereins wäre dies nur dann akzeptabel, wenn die Einnahmen zu realen Verbesserungen der Leistungen in der kommunalen Wohnungs- und Quartierspolitik genutzt würde. Das ist aber nicht der Fall. Die Einnahmen der geplanten Mieterhöhungen werden im Haushaltsdefizit verschwinden, ohne dass auch nur ein Lichtlein am Ende des Tunnels sichtbar wird.

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Kommunalpolitik in Witten: Finanzen

Ratschlag gegen das Wittener Streichkonzert - mit Vertretern von Verdi-Musik

Heute, Samstag, 28.4.2012 lädt das "Wittener Forum für das Recht auf Kultur und Stadt" um 17 Uhr vor dem Saalbau in Witten zu einem öffentlichen "Ratschlag" ein. Es geht um Stand der Kürzungspläne im Wittener Haushalt und die Gefährdung der "Wittener Tage für Neue Kammermusik". Als fachkundige Gäste unseres haben sich der Komponist Gerhard Haugg angekündigt, sowie Friedrich Kullmann, Vorsitzender des Landesfachgruppenvorstandes Musik in ver.di NRW. Wir dokumentieren das bei dieser Gelegheit verteilet Flugblatt.

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Arbeit und Soziales

Schwere Wege leicht machen

"Schwere Wege leicht machen" – so lautet das Motto einer Kampagne der Frauenhäuser in NRW. Ziel ist es, von Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern schnellen und unbürokratischen Zugang zu Schutz und kompetenter Hilfe zu gewährleisten - unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Nationalität, ihrer beruflicher Situation oder ihrer Mobilität.

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Hartz IV, Arbeitslosigkeit

Wird Rathaus zum Hartzamt?

Mit zahlreichen Neuregelungen zielen die im Dezember beschlossenen Agenda 2010 -Gesetze darauf ab, die Arbeitslosen und Kranken zusätzlich zu belasten und die Billigarbeit zu fördern. Folge: Mehr Armut und soziale Unsicherheit in Witten.
Noch liegen der Stadt Witten keine Zahlen zu den Betroffenen und den finanziellen Auswirkungen vor. Klar ist: Die als „arbeitsfähig“ eingestuften Dauerarbeitslosen erhalten ab 2005 nur noch Pauschalen in Höhe der bisherigen Sozialhilfe. Dafür müssen sie jede Arbeit annehmen. Für die Übernahme ihrer Wohnkosten durch die Stadt gelten Höchstgrenzen. Auch die Regelungen zur Mietschuldenübernahme verschlechtern sich. Das bisherige Sozialhilfegesetz mit seinen Hilfen für Wohnungsnotfälle gilt in der alten Form nicht mehr.

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Geschichte(n) des Wohnens und des Alltags in Witten

März 1920 in Witten

Vor 90 Jahren befolgten die Arbeiterinnen und Arbeiter an der Ruhr in großer Anzahl den Aufruf der gewählten Regierung zu einem Generalstreik gegen den Putsch reaktionärer Freikorps. Am 15. März 1920 besiegten die bewaffneten ArbeiterInnen am Bahnhof Wetter das einrückende Freikorps Lichtschlag. Aus diesen Erfolgen entwickelte sich die "Rote Ruhrarmee", ein Volksaufstand, der das gesamte Ruhrgebiet erfasste, bevor er im Auftrag der wiedereingesetzten Regierung unter Mitverantwortung der SPD blutig niedergeschlagen wurde. Zum 90. Jahrestag erinnert MieterInnenRat daran, dass auch Wittener ArbeiterInnen eine wichtige Rolle in der Märzrevolution spielten.

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Soziale Bewegung in Witten

Solidarität mit den Menschen in Japan! Ausstieg aus der Atomenergie jetzt!

MieterInnenverein Witten, Habitat-Netz e.V., die Aktionsgruppe "Basta! Witten" und das Kommunikationszentrum "Trotz Allem!" rufen auf zur Teilnahme an Solidaritäts- und Protestaktionen in Witten:

"Fassungslos nehmen wir das Ausmaß der unglaublichen, sich stündlich weiter verschärfenden Katastrophen in Japan zur Kenntnis. In diesen Tagen und darüber hinaus gilt unsere Solidarität den Menschen in Japan.

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Initiativen in Witten

Stadtteilprojekt Annen

2004 beschloss der Rat auf Initiative der SPD die Einleitung eines Antragsverfahrens für die Aufnahme Annens in das Programm "Soziale Stadt". Inzwischen hat das Amt für Wirtschaftsförderung die Federführung übernommen und begonnen, im Dialogmit den BewohnerInnen ein "Handlungskonzept" zu erarbeiten. Denn das ist Voraussetzung für einen Antrag beim Land zur Aufnahme des Annens in das Förderprogramm.

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