MieterInnenverein Witten

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DOSSIER: Heven

Mieterbeirat kämpft für Wohnrechte in Heven

Protest gegen die Privatisierung in Heven

Nach den Blockverkäufen der Viterra/Mira in Heven bildete sich im Spätsommer 2004 der Mieterbeirat, um gemeinsam gegen die Gefahren der Privatiserung vorzugehen.

Foto: Protest gegen die Privatisierung in Heven

 

Artikel in DOSSIER: Heven

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MieterInnenverein Witten 01.05.2010

Mietstreik in Heven wegen drohender Wassersperrung

Am 27. April teilten die Stadtwerke Witten den MieterInnen der Straßen "Auf dem Höffken" und "Wannen 45-51" in Heven mit, dass ab 6. Mai ihre Wasserversorgung eingestellt werde. Der Grund: Seit August hatte der Vermieter der ehemaligen Stahlarbeiterwohnungen die Rechnungen der Stadtwerke nicht mehr beglichen. Der MieterInnenverein organisierte mit den betroffenen Mietern sofort die notwendigen Reaktionen: Miete und Nebenkosten werden komplett einbehalten bis Stadtwerke und Vermieter sich geeinigt haben. Oder das Geld wird verwendet um die laufenden Kosten direkt bei den Stadtwerken zu begleichen. Der Vermieter hat nach dieser Aktion bereits reagiert. Der MieterInnenverein ist guten Mutes: Wir werden die Sperrung der Wasserversorgung verhindern.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Samstag kommt der Bagger

Es gibt im Ruhrgebiet viele Gärten, für die ihre Nutzer „keine Papiere“ haben. Häufig handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen dominiert, werden in den Arbeitergärten noch Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren gezogen. Durch Bauprojekte, Stadtplanung und Privatisierungen gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck. Vor allem nach dem Verkauf von Arbeiterhäusern an Privatleute wird der Garten oft zum Betätigungsfeld für übelstes Mietermobbing. Zum Beispiel in Witten.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Gartennutzung: Eigenmacht verboten

Wenn das Nutzungsrecht über den Garten nicht schriftlich im Mietvertrag vereinbart ist, ist die Rechtslage für den Mieter schwierig. Es kommt auf den Einzelfall an. Eines ist aber völlig klar: Auf keinen Fall darf der Vermieter eigenmächtig ohne Gerichtsurteil dem Mieter einfach eine bisher ausgeübte Nutzung verwehren. Er darf auch nicht eingefriedete Mietergrundstücke unangemeldet betreten oder gar Pflanzen ausreißen, solange ein Gericht ihm nicht den Garten zugesprochen hat. Tut er das trotzdem, ist das auch strafrechtlich relevant.

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Mieterforum Ruhr 27.09.2007

Nimm dir das Stück

"Nimm dir das Stück", hatte 1973 der Wohnungsverwalter gesagt, als Heinz Frost (77) ein Stück Brombeergebüsch auf dem Gelände der Wohnstätten AG urbar machen wollte. Der gelernte Landwirt aus Pommern und spätere Stahlarbeiter hat sein Leben lang einen Garten gehabt. Als die Firma Häusserbau die letzten Häuser im Hevener Privatisierungsabschnitt verwerten wollte, wurde es brenzlig.

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MieterInnenverein Witten 20.06.2007

Vermieter planierte Mietergarten – und die Polizei schritt nicht ein

Wochenlang war die Familie Cerejo in Heven auf ihrer kleinen Terrasse eingemauert. Der neue Vermieter wollte ihnen damit den Zutritt zu dem Garten verweigern, den sie seit 27 Jahren bewirtschafteten. Dagegen erwirkte Mieterverein-Anwältin Gertraud Cölsche eine einstweilige Verfügung, die die Beeinträchtigung des Miterbesitzes untersagte. Trotzdem ließ das Vermieter-Ehepaar am 9. Juni den Garten komplett planieren. Die herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht. Inzwischen wurde Strafanzeige gegen die Vermieter erstattet und Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Vor laufender Fernsehkamera beseitigten die Mieter unter Mithilfe des Mietervereins und des Mieterbeirates Heven am 16.6. die illegale Einpferchung.

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MieterInnenverein Witten 20.04.2007

Stadtteilplanung Heven

Am 19.4.2007 hat sich der Mieterbeirat Heven mit den veröffentlichten Leitzielen der Stadtplanung für die Stadtteilentwicklung in Heven beschäftigt. Mieterbeirat Heven und der MieterInnenverein Witten lehnen die Orientierung auf noch mehr Eigentumsmaßnahmen im Hevener Westen und eine auto freundliche Einkaufs-"Mitte" am Hellweg ab und fordern eine stärkere Konzentration auf die Interessen der vielen Mieter/innen und der Bewohner/innen in den östlichen Bereichen Hevens.

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MieterInnenverein Witten 06.03.2007

Neue Mitte Heven?

Die Stadtverwaltung sieht in Heven Bedarf für eine gestärkte Dienstleistungsmitte. Was auf den ersten Blick alle Hevener erfreuen könnte, hat auch seine Schattenseiten. Das Konzept geht nur auf, wenn die Stadt ihre äußerst umstrittenen Eigenheimprojekte am Kleff und in anderen Bereichen gegen die wachsenden Widerstände durchsetzt. Außerdem drohen die östlichen Bereiche Hevens, die zum Teil auf die Innenstadt orientiert sind, erneut auf der Strecke zu bleiben. Das Planungsamt erkennt hier Handlungsbedarf im Sinne eines Stadtumbaus, gar eines Stadteilmanagements im Sinne von "Sozialer Stadt". Aber welche Konsequenzen werden daraus gezogen?

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MieterInnenverein Witten 01.07.2006

60 Jahre Arbeiterwohnen an Hardel und Wannen

Am Hardel und am Wannen steht die Nachbarschaft durch die Privatisierung der Häuser stark unter Druck. Rund 60 Jahre guter nachbarschaftlicher Beziehungen in der Werkssiedlung gehen zu Ende.

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MieterInnenverein Witten 07.04.2006

Parkplatz-Raub

Erneut Mietermobbing im Hevener Privatisierungs-Revier: Die Firma Häusser-Bau beseitigte willkürlich und rechtswidrig Mieter-Parklätze am Wannen 29-35.

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MieterInnenverein Witten 26.09.2005

Hevener Mieterbeirat kämpft auf vielen Ebenen

Vor etwa einem Jahr gründeten Viterra-geschädigte Mieter aus Witten-Heven einen Mieterbeirat, um sich gegen die Folgen der umfangreicher Privatisierungen in ihrem Stadtteil zu schützen: Verdrängung, Mobbing, Zerfall der Nachbarschaft. Was hat es gebracht?

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