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Wohnen in Witten: Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik Die Vorwürfe der letzten Monate um den langjährigen Geschäftsführer der kommunalen Siedlungsgesellschaft Witten mbH (SGW), Axel Armbrust, haben in der letzten Aufsichtsratssitzung zur endgültigen Ablösung Armbrusts geführt. Als vorläufiger Geschäftsführer wurde ein Manager von dem ungleich größeren regionalen Wohnungsunternehmen THS "ausgeliehen". Der MieterInnenverein fürchtet um die Eigenständigkeit der SGW. Außerdem sei die THS gegenwärtig wegen des geplanten Börsengangs im Rahmen der RAG-Privatisierung und des CVC-Skandals nicht gerade ein vertrauenswürdiger Partner.
Der MieterInnenverein fordert eine lückenlose öffentliche Aufklärung der Vorgänge bei der SGW, Sofortmaßnahmen zum Schutz der Mieter und Garantien, dass die SGW nicht von der THS "vernascht" wird.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Portraits und Interviews
Wenn Beratung und unsere Briefe nicht reichen oder wenn der Vermieter klagt, wollen sich die meisten unserer Mitglieder einen Anwalt nehmen, der sie vor Gericht kompetent und engagiert vertritt. So wie Rechtsanwalt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt (Bild), mit dem der MieterInnenverein Witten seit 20 Jahren zusammen arbeitet. Früher mussten die Mandanten aus rechtlichen Gründen immer in die Bo-chumer Kanzlei fahren. Ab sofort können mit Herrn Czapracki-Mohnhaupt Termine auch in der Geschäftsstelle des MieterInnenvereins vereinbart werden.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Vermieter in Witten "Grundstücksgesellschaft BSB VIII GmbH", so heißt der Eigentümer der Wohnungen am Höffken in Witten-Heven. Zusammen mit einer "BSB IX GmbH" gehören ca. 1.300 ehemalige Werks-Wohnungen von Wetter bis Duisburg zu diesen in Berlin registrierten Firmen. >> ZUM THEMA >> zur Rubrik Stadtteil Innenstadt Vorgärten an der Berliner Straße sollen einer Gehwegerweiterung weichen. Dagegen wenden sich die Anwohner mit Unterstützung des MieterInnenvereins. Es gibt einfache Alternativen. Aber das Planungsamt stellt auf stur.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Witten West, Krone Die Stadt Witten hat untersuchen lassen, welche Entwicklungsperspektiven es für die zugewucherten ehemaligen Bahn- und Rosenkranzgelände hinter "Drei Könige" gibt. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Witten Ost Vor allem in älteren Miet- und Genossenschaftsquartieren verändert sich die Zusammensetzung der Bewohner rapide. Nicht jeder kann sich auf Anhieb riechen. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Stadtteil Heven Wochenlang war die Familie Cerejo in Heven auf ihrer kleinen Terrasse eingemauert. Der neue Vermieter wollte ihnen damit den Zutritt zu dem Garten verweigern, den sie seit 27 Jahren bewirtschafteten. Dagegen erwirkte Mieterverein-Anwältin Gertraud Cölsche eine einstweilige Verfügung, die die Beeinträchtigung des Miterbesitzes untersagte. Trotzdem ließ das Vermieter-Ehepaar am 9. Juni den Garten komplett planieren. Die herbeigerufene Polizei half den Mietern nicht. Inzwischen wurde Strafanzeige gegen die Vermieter erstattet und Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. Vor laufender Fernsehkamera beseitigten die Mieter unter Mithilfe des Mietervereins und des Mieterbeirates Heven am 16.6. die illegale Einpferchung. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Stadtteil Annen Peter Liedtke, Mieter einer Wohnung "In der Mark", ist sauer auf seinen Vermieter, die kommunale Siedlungsgesellschaft (SGW). "Anstatt mit den Mietern zu reden, werden sie vor vollendete Tatsachen gestellt", schimpft Liedtke. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Herbede Gegen den Protest der Mieter hatte die Hattinger Wohnstätten-Genossenschaft (HWG) ihre Häuser in Vormholz zum 1.1.2008 an eine Vermögensverwaltung verkauft. Danach herrschte zunächst Ruhe. Im letzten Herbst aber mussten sich die Mieter mit überzogenen Abrechnungen herumschlagen. Und auch um die Pflege der Anlage steht es nicht zum besten. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Rüdinghausen Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als würde die Bürgerinitiative "Rettet den Günneman Kotten" in Rüdinghausen eine echte Chance bekommen, ihr Ziel zu erreichen: Eine ökologisch orientierte Gemeinschaftssiedlung am Glasweg mit dem denkmalgerecht sanierten "Günnemann Kotten" als Nachbarschaftszentrum. Inzwischen ist den Plänen ein anderer Investor in die Quere gekommen. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Stockum "Mehr Kundenservice und eine bessere Erreichbarkeit", versprach die DAIG mit Einführung ihrer neuen bundesweiten Hotline. Seit Wochen erleben Wittener Mieter aber eher Verantwortungslosigkeit und Unerreichbarkeit. Zum Beispiel diese junge Familie, die seit Monaten um die Fertigstellung einer Wohnung in Witten-Stockum ringt. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Stadtplanung und Stadtentwicklung in Witten Der Mieterinnenverein Witten hat das Urteil des Wittener Amtsgerichtes zur Mietminderung an "Drei Könige" begrüßt. "Das Urteil unterstreicht, dass auch Mieter bei Baumaßnahmen in ihrem Umfeld nicht völlig rechtlos sind", sagt Vereinsprecher Knut Unger. "Es erinnert Vermieter daran, dass sie rechtzeitig eine Wohnwertminderung ihrer Immobilien durch Baumaßnahmen verhindern müssen und mahnt die Stadtplanung, die Interessen von Nachbarn nicht deshalb zu vernachlässigen weil sie Mieter sind. Vor allem zeigt das Urteil aber auch, dass Mietergärten zur Wohnung gehören können obwohl sie nicht im Mietvertrag stehen.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Kommunalpolitik in Witten Wie die meisten Kürzungen, Privatisierungen und Schließungen werden auch die städtischen Planungen zur Zukunft der Stadtbücherei und der Stadtteilbibliotheken nicht im Lichte der Öffentlichkeit geführt. Inzwischen ist aber nicht mehr zu verheimlichen, dass die Stadtverwaltung offensichtlich die zentrale Stadtbücherei in Kürze ganz aufgeben will. Angeblich müsste hier zu viel in die Sanierung des Gebäudes investiert werden. Nach Informationen von „basta! Witten“ ist ein Ersatz in der Innenstadt nicht in Sicht. Ein Teil der Buch-Bestände soll verramscht, ein Rest nach Annen verlagert werden. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Kommunalpolitik in Witten: Finanzen Der "Stärkungspakt Stadtfinanzen" verpflichtet die Stadt Witten auf umfangreiche Kürzungen von Leistungen, Schließungen von Einrichtungen oder Erhöhungen der Grundsteuern, die von allen bezahlt werden müssen. Jetzt müssen die engagierten BürgerInnen und Organisationen in Witten überlegen was zu tun ist.
Der MieterInnenverein Witten lädt deshalb ein zu einer OFFENEN VERSAMMLUNG "Gegen das Totsparen der Stadt Witten! Für einen solidarischen Stärkungspakt von unten!"
Dienstag, 13. Dezember 2011, 19 Uhr, Gemeindezentrum Johanniskirche. Bonhoeffer Straße, Witten. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Arbeit und Soziales "Schwere Wege leicht machen" – so lautet das Motto einer Kampagne der Frauenhäuser in NRW. Ziel ist es, von Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern schnellen und unbürokratischen Zugang zu Schutz und kompetenter Hilfe zu gewährleisten - unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Nationalität, ihrer beruflicher Situation oder ihrer Mobilität.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Hartz IV, Arbeitslosigkeit Mit zahlreichen Neuregelungen zielen die im Dezember beschlossenen Agenda 2010 -Gesetze darauf ab, die Arbeitslosen und Kranken zusätzlich zu belasten und die Billigarbeit zu fördern. Folge: Mehr Armut und soziale Unsicherheit in Witten.
Noch liegen der Stadt Witten keine Zahlen zu den Betroffenen und den finanziellen Auswirkungen vor. Klar ist: Die als „arbeitsfähig“ eingestuften Dauerarbeitslosen erhalten ab 2005 nur noch Pauschalen in Höhe der bisherigen Sozialhilfe. Dafür müssen sie jede Arbeit annehmen. Für die Übernahme ihrer Wohnkosten durch die Stadt gelten Höchstgrenzen. Auch die Regelungen zur Mietschuldenübernahme verschlechtern sich. Das bisherige Sozialhilfegesetz mit seinen Hilfen für Wohnungsnotfälle gilt in der alten Form nicht mehr.
>> Mehr lesen >> zur Rubrik Geschichte(n) des Wohnens und des Alltags in Witten Vor 90 Jahren befolgten die Arbeiterinnen und Arbeiter an der Ruhr in großer Anzahl den Aufruf der gewählten Regierung zu einem Generalstreik gegen den Putsch reaktionärer Freikorps. Am 15. März 1920 besiegten die bewaffneten ArbeiterInnen am Bahnhof Wetter das einrückende Freikorps Lichtschlag. Aus diesen Erfolgen entwickelte sich die "Rote Ruhrarmee", ein Volksaufstand, der das gesamte Ruhrgebiet erfasste, bevor er im Auftrag der wiedereingesetzten Regierung unter Mitverantwortung der SPD blutig niedergeschlagen wurde. Zum 90. Jahrestag erinnert MieterInnenRat daran, dass auch Wittener ArbeiterInnen eine wichtige Rolle in der Märzrevolution spielten. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Soziale Bewegung in Witten MieterInnenverein Witten, Habitat-Netz e.V., die Aktionsgruppe "Basta! Witten" und das Kommunikationszentrum "Trotz Allem!" rufen auf zur Teilnahme an Solidaritäts- und Protestaktionen in Witten:
"Fassungslos nehmen wir das Ausmaß der unglaublichen, sich stündlich weiter verschärfenden Katastrophen in Japan zur Kenntnis. In diesen Tagen und darüber hinaus gilt unsere Solidarität den Menschen in Japan. >> Mehr lesen >> zur Rubrik Initiativen in Witten 2004 beschloss der Rat auf Initiative der SPD die Einleitung eines Antragsverfahrens für die Aufnahme Annens in das Programm "Soziale Stadt". Inzwischen hat das Amt für Wirtschaftsförderung die Federführung übernommen und begonnen, im Dialogmit den BewohnerInnen ein "Handlungskonzept" zu erarbeiten. Denn das ist Voraussetzung für einen Antrag beim Land zur Aufnahme des Annens in das Förderprogramm. >> ZUM THEMA >> zur Rubrik |