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HARTZ IV: Wohnen u. Arbeitslosigkeit
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Witten, Deutschland, 19.04.2010Großer Bedarf an SozialwohnungenWenn Experten den Wohnungsmarkt in Witten als quantitativ "ausgeglichen" bezeichnen, sagt das nichts über den großen Mangel an zeitgemäßen, bezahlbaren Wohnungen z. B. für ältere MitbürgerInnen und Familien mit heranwachsenden Kindern aus.Ärmere MieterInnen werden zunehmend in Wohnungen abgedrängt, die verfallen und keine Zukunft haben. Es besteht ein gigantischer Erneuerungsbedarf im Bestand, der zum Teil bereits Ersatzbedarf ist. Die Mehrheit der Bevölkerung hätte Anspruch auf Sozialwohnungen. Diese sind aber in großem Umfang schon jetzt aus der Sozialbindung gefallen, ohne dass hinreichend Ersatz geschaffen wird. Bei den wenigen Sozial-Wohnungen, die in den letzten Jahren errichtet wurden, übertrifft die Nachfrage bei weitem das Angebot. Bloß quantitative Analysen erfassen diese konkrete, qualitative Bedarfslage und den enormen Erneuerungsbedarf nicht. Auch deshalb brauchen wir für Witten unbedingt ein kommunales Handlungskonzept, das auf konkreten Bedarfsanalysen unter Beteiligung der lokalen Akteure beruht. Solche Konzepte müssten vom Land gefördert werden.
Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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