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HARTZ IV: Wohnen u. Arbeitslosigkeit
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Witten, Deutschland, 25.09.2007Industrie sucht Flächen - Frischluft und Freizeit bedrohtWeil in einigen Wittener Industriebetrieben zur Zeit die Aufträge brummen, wird dringend nach Erweiterung- oder Verlagerungsflächen gesucht. Dadurch geraten öffentliche Einrichtungen und die Wittener Landschaft unter Druck.Wegen der Erweiterungsabsicht der Firma Bosch-Rexroth muss das technische Rathaus nach kurzer Zeit von der Mannesmannstr. nach Wickmann in Annen umziehen. Nun will der Betrieb auch noch die Flächen der Wittener Werkstadt und des KSV nutzen.
Der Industriebedarf heizt auch die Diskussion um den neuen Wittener Flächennutzungsplan an. An der Dortmunder Str. wird über ein 15 Hektar großes Gewerbegebiet diskutiert, das bis zur Stadtgrenze reicht. Damit würde eine Frischluftschneise Wittens komplett zugebaut. Einzige Alternative: Gewerbeflächen an der Bochumer Straße (also nahe am Papenholz) und zwischen Crebngeldanz und Sonneschein. Auch hier gibt es starke Bedenken. Für Industrie wären die Flächen auf keinen Fall zu nutzen.
In jedem Fall würden die Flächen erst in etlichen Jahren zur Verfügung stehen. Also der VErlagerung ansässiger BEtreibe mit aktuellem Flächenbarf gar nichts nützen. Logistik-Betriebe und Baumärkte finden sich sicher trotzdem. So wie jetzt für die Flächen beim ehemaligen Siemens-Werk. Nach dem aumarkt soll sich eine große Spedition ansiedeln, für den eine hoher Lärmschutzwall errichtet Werden muss.
Knut Unger, MieterInnenverein Witten | Rubriken |
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