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Zum Thema: Stadtentwicklung in Witten

Stadtentwicklung in Witten

Abriss des Stadtbades 2005: Wittens Zukunft?Die meisten Menschen Witten werden in absehbarer Zeit nicht reicher. Die Kommune ist pleite. Wie überall im Ruhrgebiet geht die Einwohnerzahl stark zurück. Wir werden weniger, es gibt mehr ältere Menschen und mehr EinwanderInnen und ihre Nachkommen.
Deshalb muss sich die Stadtentwicklung in Witten viel mehr auf die Verbesserung der bestehenden Wohnungen und Stadtteile für ihre jetzigen Einwohner/innen konzentrieren. 2008/2009 hat die Stadt Witten ein neues Stadtentwicklungskonzept und einen neuen Flächennutzungsplan verabschiedet. Aber wichtige Fragen - zum Beispiel zum sozialen Wohnungsbedarf - werden darin nicht beantwortet. Stattdessen befinden sich alle Stadtteile und Einrichtungen unter Einspar- und Privatisierungsdruck.

In dieser Rubrik dokumentieren wir Nachrichten und Diskussionen zur Stadtentwicklung in Witten, Positionen des MieterInnenvereins und Beiträge kritischer EinwohnerInnen und Inititiativen.

Foto: Abriss des Stadtbades 2005: Wittens Zukunft?


   >> Infos zu Witten 2020 bei der Stadt Witten

 

Artikel in: Stadtentwicklung in Witten

--- 78 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt.

MieterInnenverein Witten 06.12.2011

Einladung zur Versammlung gegen das Totsparen in Witten

Der "Stärkungspakt Stadtfinanzen" verpflichtet die Stadt Witten auf umfangreiche Kürzungen von Leistungen, Schließungen von Einrichtungen oder Erhöhungen der Grundsteuern, die von allen bezahlt werden müssen. Jetzt müssen die engagierten BürgerInnen und Organisationen in Witten überlegen was zu tun ist.
Der MieterInnenverein Witten lädt deshalb ein zu einer OFFENEN VERSAMMLUNG "Gegen das Totsparen der Stadt Witten! Für einen solidarischen Stärkungspakt von unten!"
Dienstag, 13. Dezember 2011, 19 Uhr, Gemeindezentrum Johanniskirche. Bonhoeffer Straße, Witten.

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MieterInnenverein Witten 04.12.2011

Stärkungspakt von unten

Im Frühjahr 2010 richtete die Protestgruppe "basta!" eine Petition an die Stadt Witten. Nach den "Stärkungspakt Stadtfinanzen" ist der Vorschlag eines "Bürgerhaushaltes als Widerstandsakt" von neuer Aktualität.

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MieterInnenverein Witten 17.09.2010

NEIN zum Streichkonzept für die Bibliotheken!

Trotz aller Proteste hat der Verwaltungsrat des Kulturforums am 17. September 2010 das umstrittene und lange geheim gehaltene Umstrukturierungskonzept für die Wittener Bibliotheken beschlossen.
Nur die VertreterInnen der Linken und der Liste "Bürgerforum" haben gegen die Verwaltungsvorlage gestimmt, die auf einen weitreichenden Abbau der Bibliotheken in den Stadtteilen und in der Innenstadt hinausläuft. Auf Antrag der haushaltstragenden Fraktion SPD, Grüne und WBG wurde lediglich der abschließende Beschluss zum Verkauf des jetzigen Gebäudes der Stadtbücherei an der Ruhrstraße auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Diese erste öffentliche Sitzung der Verwaltungsrates fand unter absurd hohen Sicherungsvorkehrungen statt. Mit Leibesvisitationen verhinderte ein privater Sicherheitsdienst, dass zum Beispiel ein Appell des MieterInnenvereins an die Mitglieder des Verwaltungsrates verteilt werden konnte. Auch weitere Unterschriften für den Bürgerantrag "Rettet unsere Bibliotheken" konnten wegen der Abschirmung nicht an die Bürgermeisterin überreicht werden.
Nach Ansicht des MieterInnenvereins ist der Beschluss inhaltlich verfehlt, wirtschaftlich unvernünftig, politisch verantwortungslos und undemokratisch! Die Art des Vorgehens, v.a. die Abwesenheit jeglicher Diskussionkultur, bei der Stadtverwaltung ist für eine soziale Interessen-Organisation wie den MieterInnenverein absolut unerträglich. Wir werden weitere Proteste und Maßnahmen gegen die Zerstörung der Bibliotheken und für die Verteidigung sozialer und demokratischer Rechte in Witten aktiv unterstützen. Wir dokumentieren den Appell des MieterInnenvereins:

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MieterInnenverein Witten 02.09.2010

Mieter sauer: Stadtplanung für Einkaufszentrum

Vorgärten an der Berliner Straße sollen einer Gehwegerweiterung weichen. Dagegen wenden sich die Anwohner mit Unterstützung des MieterInnenvereins. Es gibt einfache Alternativen. Aber das Planungsamt stellt auf stur.

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MieterInnenverein Witten 15.08.2010

Witten bleibt unser!

PROTEST-Spektakel am 27. August
ab 17 Uhr im Wittener Stadtpark
Ausstellung – Theater – Diskussion – Party

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MieterInnenverein Witten 22.04.2010

basta! Initiative protestiert gegen Verkäufe und Haushaltsstreichungen

Am 21. April hat sich in Witten eine Initiative gegen das Totsparen gebildet.
"basta! witten. Die Stadt gehört uns allen!", heißt die Gruppe. Zum Auftakt ihrer Aktivitäten will sie ein informatives Flugblatt bei den "Wittener Tagen für neue Kammermusik" am Wochende verteilen. Dies ist das einzige überregional - sogar international - bedeutende Kultureriegnis in Witten.

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MieterInnenverein Witten 21.04.2010

Verkauft nicht die Seele Wittens!

In Generationen geschaffene öffentliche Plätze, Parkanlagen und Gebäude bilden das Gesicht, das Gedächtnis, das Leben einer Stadt. In Witten aber wird aus finanziellen Gründen Schritt für Schritt alles verkauft, was die Seele der Stadt ausmacht. Nach dem Stadtbad und vielen historischen Gebäuden sollen jetzt sogar die als Standesamt genutzte Villa "Lohmann" samt Teilen des Stadtparks sowie der zentrale Kornmarkt privatisiert werden.

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MieterInnenverein Witten 19.04.2010

Großer Bedarf an Sozialwohnungen

Wenn Experten den Wohnungsmarkt in Witten als quantitativ "ausgeglichen" bezeichnen, sagt das nichts über den großen Mangel an zeitgemäßen, bezahlbaren Wohnungen z. B. für ältere MitbürgerInnen und Familien mit heranwachsenden Kindern aus.

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MieterInnenverein Witten 12.08.2009

Starker Rückgang: Sozialwohnungen in Witten

Auf über 170 Seiten beschäftigt sich der "Masterplan Wohnen", also der "wohnungs"politische Teil des gerade beschlossenen "Stadtentwicklungskonzeptes Witten 2020", mit der Frage, wie man Witten als Standort für neue Eigenheime und Eigentumswohnungen stärken kann. Das Wohnen zur Miete führt im Stadtentwicklungskonzept ein Schattendasein. Zwar findet Erwähnung, dass die Mietwohnungsbestände erneuert werden müssten, aber die Stadt verfügt über keine quantitative Untersuchung zu der Frage, wie und wo Menschen mit niedrigem Einkommen in Zukunft gut wohnen sollen.

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MV Witten 14.11.2008, pdf

FNP: Baulandausweisung für Eigenheime nicht begründet

In einer zusammenfassenden Stellungnahme zur Begründung des FNP hat der MieterInnenverein noch einmal dargelegt, dass die Einschätzung des Wohnbauflächenbedarfs für fast auchschließlich Eigentumsmaßnahmen nicht auf einer empirischen Basis beruht, sondern interessengeleitet und ideologisch ist.

Document: MV Witten: "Stellungnahme zur Offenlage des Flächennutzungsplans", , 2008, pdf
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