Zum Thema: Stadtentwicklung in Witten Wie wollen wir in Witten 2020 wohnen? Bis 2008/2009 will die Stadt Witten ein neues Stadtentwicklungskonzept und einen neuen Flächennutzungsplan verabschieden. Alle Einwohner/innen, auch die MieterInen, sollten sich einbringen: Wie wollen wir in Witten in Zukunft wohnen, leben, arbeiten?
Die meisten Menschen Witten werden in absehbarer Zeit sicher nicht reicher. Die Kommune ist fast pleite. Wie überall im Ruhrgebiet wird die Einwohnerzahl stark zurück gehen. Wir werden weniger, es gibt mehr ältere Menschen und mehr EinwanderInnen und ihre Nachkommen.
Deshalb muss sich die Stadtentwicklung in Witten viel mehr auf die Verbesserung der bestehenden Wohnungen und Stadtteile für ihre jetzigen Einwohner/innen konzentrieren.
In dieser Rubrik dokumentieren wir Nachrichten und Diskussionen zur Stadtentwicklung in Witten, Positionen des MieterInnenvereins und Beiträge kritischer EinwohnerInnen und Inititiativen.
Foto: Abriss des Stadtbades 2005: Wittens Zukunft? >> Infos zu Witten 2020 bei der Stadt Witten
Artikel in: Stadtentwicklung in Witten --- 71 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---Erste 10 angezeigt. MieterInnenverein Witten 12.08.2009 Starker Rückgang: Sozialwohnungen in Witten Auf über 170 Seiten beschäftigt sich der "Masterplan Wohnen", also der "wohnungs"politische Teil des gerade beschlossenen "Stadtentwicklungskonzeptes Witten 2020", mit der Frage, wie man Witten als Standort für neue Eigenheime und Eigentumswohnungen stärken kann. Das Wohnen zur Miete führt im Stadtentwicklungskonzept ein Schattendasein. Zwar findet Erwähnung, dass die Mietwohnungsbestände erneuert werden müssten, aber die Stadt verfügt über keine quantitative Untersuchung zu der Frage, wie und wo Menschen mit niedrigem Einkommen in Zukunft gut wohnen sollen. >> Mehr lesen MV Witten 14.11.2008, pdf FNP: Baulandausweisung für Eigenheime nicht begründet In einer zusammenfassenden Stellungnahme zur Begründung des FNP hat der MieterInnenverein noch einmal dargelegt, dass die Einschätzung des Wohnbauflächenbedarfs für fast auchschließlich Eigentumsmaßnahmen nicht auf einer empirischen Basis beruht, sondern interessengeleitet und ideologisch ist. Document: MV Witten: "Stellungnahme zur Offenlage des Flächennutzungsplans", , 2008, pdf
>> PDF DOWNLOAD MieterInnenverein Witten 15.09.2008 Neues Wohnen in Witten? Kleine Zwischenbilanz Mit einer Auftaktveranstaltung in Haus Witten begann der MieterInnenverein Ende des letzten Jahres sein Projekt "Gemeinschaftlich Wohnen - Neue Nachbarschaften in Witten". Das Ziel: Die NutzerInnen der Wohnungen sollen die angebotene Ware micht mehr nur konsumieren, sondern sich verstärkt in die Gestaltung ihres Wohnens einbringen können. Seit dem Frühjahr haben wir in Zusammenarbeit mit der VHS ein regelmäßiges Forum für Wohnprojekt-Interessierte geschaffen. Dieses Forum soll dem Austausch von Projektinitiativen dienen. Es geht aber auch darum, die Stadt für das Thema zu sensibilisieren und alternative Planungs-Ideen für Witten zu entwickeln. Inzwischen ist eine kleine Zwischenbilanz möglich.
>> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 15.09.2008 Rüdinghausen: Wohnprojekt oder Investoren-Plan? Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als würde die Bürgerinitiative "Rettet den Günneman Kotten" in Rüdinghausen eine echte Chance bekommen, ihr Ziel zu erreichen: Eine ökologisch orientierte Gemeinschaftssiedlung am Glasweg mit dem denkmalgerecht sanierten "Günnemann Kotten" als Nachbarschaftszentrum. Inzwischen ist den Plänen ein anderer Investor in die Quere gekommen. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 02.05.2008 Treffen vor Ort: Soziale Stadtorte und Wohnformen in Annen Im Rahmen der Reihe "Vernetzungstreffen Wohnprojekte – Nachbarschaften für Witten“ Wohnprojekte – Nachbarschaften für Witten" des Mieterinnenvereins in Zusammenarbeit mit der VHS findet das nächste Treffen am 6. Mai vor Ort am zukünftigen "Park der Generationen" und im Stadtteilbüro des Projektes "Soziale Stadt" in Annen statt. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 31.03.2008 Treffen der Wohn- und Nachbarschaftsprojekte in Witten In Zusammenarbeit mit der VHS und dem Verein Habitat Netz e.V. veranstaltet der MieterInnenverein Witten ab sofort ein monatliches Treffen für IniatorInnen und InteressentInnen von Wohn- und Nachbarschaftsprojekten. Die Treffen finden jeweils am ersten Dienstag des Monats um 19 Uhr im VHS-Seminarzentrum, Annenstraße in Witten, statt. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 11.02.2008 Drei Könige: Mieterverein begrüßt Minderungsurteil Der Mieterinnenverein Witten hat das Urteil des Wittener Amtsgerichtes zur Mietminderung an "Drei Könige" begrüßt. "Das Urteil unterstreicht, dass auch Mieter bei Baumaßnahmen in ihrem Umfeld nicht völlig rechtlos sind", sagt Vereinsprecher Knut Unger. "Es erinnert Vermieter daran, dass sie rechtzeitig eine Wohnwertminderung ihrer Immobilien durch Baumaßnahmen verhindern müssen und mahnt die Stadtplanung, die Interessen von Nachbarn nicht deshalb zu vernachlässigen weil sie Mieter sind. Vor allem zeigt das Urteil aber auch, dass Mietergärten zur Wohnung gehören können obwohl sie nicht im Mietvertrag stehen.
>> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 07.02.2008 Vernetzungstreffen für Wittener Wohnprojekte Für Dienstag, 19. Februar, 19:30 Uhr lädt der MieterInnenverein Witten zum "Vernetzungstreffen für Wittener Wohnprojekte" in das VHS Seminarzentrum Annen, Annenstraße/Holskampstraße ein. Das Treffen richtet sich an alle Menschen, die in
Witten nach gemeinschaftlichen Wohnformen suchen. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 30.09.2007 Neue Nachbarschaften - Wohnprojekte für Witten Ob Mehrgenerationen-Wohnen, Frauen-Wohnprojekte oder der Zusammenschluss bauwilliger Familien zu Baugruppen: Alternativen zum vereinzelten Wohnen in Bauprodukten "von der Stange" sind in aller Munde. Gute Nachbarchaften stehen hoch im Kurs. Der MieterInnenverein will erreichen, dass diese Thema in Witten besser verankert wird. >> Mehr lesen MieterInnenverein Witten 30.09.2007 Mit Wohnprojekt den Kotten retten Der Günnemann-Kotten in Witten Rüdinghausen verfällt mehr und mehr. Eine Rettung wird immer teurer. Kommerzielle Bauträger sind an der Aufgabe der Rettung kläglich gescheitert, da sie nur rein wirtschaftliche Ziele hatten. 10 Jahre sind verloren. Jetzt könnte es im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplan eine neue Chance geben. Der Rüdinghauser Bürgerverein "Rettet den Günnemann-Kotten" ist wieder am Zuge. >> Mehr lesen |