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Verkauf, Privatisierung, Umwandlung

Privatisierungswelle in Witten

Überall werden Wohnungen privatisiertEhemals werksverbundene Wohnungsunternehmen wie die Viterra (heute:Annington) ziehen sich aus Witten zurück. Wohnungen werden an Mieter und Privatleute verkauft, manchmal an windige Weiterverwerter. Miettrechte drohen auf der Strecke zu bleiben. Käufer sehen sich getäuscht.
Der MieterInnenverein kämpft dafür, dass die Rechte der Mieter nicht auf der Strecke bleiben. Schließen Sie sich zu Mieterbeiräten zusammen!

Foto: Überall werden Wohnungen privatisiert

 

Artikel in: Verkauf, Privatisierung, Umwandlung

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MieterInnenverein Witten 25.08.2010

Eilige Unterschriftenaktion zur Rettung von Stadtpark und Büchereien

Die Initiative "basta! witten" und der MieterInnenverein haben heute
zwei dringende Unterschriftenaktionen gestartet.
Mit zwei "Bürgeranträgen" soll der Stadtrat aufgefordert werden:
1. dafür zu sorgen, dass das Streichkonzept der Kulturforums-Leitung zu
den Büchereien abgelehnt wird,
2. auf den Verkauf der Villa Lohmann samt Stadtparkgrundstücken zu
verzichten.
In beiden Fällen fordern basta! und MieterInnenverein die Erarbeitung alternativer Lösungen und Beteiligung der BürgerInnen und der Öffentlichkeit.

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MieterInnenverein Witten 17.08.2010

Update: Kultur-Forum sollte Bücherei-Verkauf bereits beschliessen

Anonym ist der Initiative "basta!Witten" eine Verwaltungsvorlage aus der nicht-öffentlichen Sitzung des Verwaltungsrates des Kulturforums vom 7. Juli 2010 zugespielt worden.
Demnach lag dem Verwaltungsrat zum 7. Juli ein Beschlussvorschlag vor, wonach,
1. das Bibliothekssystem in Witten komplett umzustrukturieren und dabei "nicht mehr benötigte Standorte sukzessive aufzugeben" sei,
2. die Hauptstelle der Stadtbücherei an der Ruhrstraße (ein denkmalgeschütztes Gebäude) "zum Höchstpreis" zu veräußern sei.

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MieterInnenverein Witten 15.08.2010

Mieterverein sorgt sich um Siedlungsgesellschaft

Die Vorwürfe der letzten Monate um den langjährigen Geschäftsführer der kommunalen Siedlungsgesellschaft Witten mbH (SGW), Axel Armbrust, haben in der letzten Aufsichtsratssitzung zur endgültigen Ablösung Armbrusts geführt. Als vorläufiger Geschäftsführer wurde ein Manager von dem ungleich größeren regionalen Wohnungsunternehmen THS "ausgeliehen". Der MieterInnenverein fürchtet um die Eigenständigkeit der SGW. Außerdem sei die THS gegenwärtig wegen des geplanten Börsengangs im Rahmen der RAG-Privatisierung und des CVC-Skandals nicht gerade ein vertrauenswürdiger Partner.
Der MieterInnenverein fordert eine lückenlose öffentliche Aufklärung der Vorgänge bei der SGW, Sofortmaßnahmen zum Schutz der Mieter und Garantien, dass die SGW nicht von der THS "vernascht" wird.

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MieterInnenverein Witten 15.08.2010

Witten bleibt unser!

PROTEST-Spektakel am 27. August
ab 17 Uhr im Wittener Stadtpark
Ausstellung – Theater – Diskussion – Party

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basta Witten 17.07.2010

basta! vermisst die Privatisierungsfläche im Stadtpark


basta! vermisst die Privatisierungsfläche im Stadtpark

Am 16. Juli hat basta! in einer kleinen Aktion die von der Stadt zum Verkauf ausgeschriebenen Flächen im Stadtpark vermessen und mit Baustellenband markiert. Durch die Aktion wurde widerlegt, dass der Verkauf der Villa Lohmann nichts mit einer Privatiserung des Stadtparks zu tun hat. Vielmehr werden gerade die sensiblen Bereiche am Stadtpark-Eingang betroffen sein.

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MieterInnenverein Witten 29.06.2010

Hochzeitsgesellschaft begleitet Basta!-Bürgerantrag

“Was ist denn das?”, staunte Bürgermeisterin Leidemann während der Sitzung des Hauptausschusses am 28.6. plötzlich eine komplette Hochzeotgesellschaft den Ratssal betrat, demonstrativ an Bürgermeisterin und Stadtpitze vorbei zog und im Zuschauerraum Platz nahm. Verhandelt wurde gerade der “Bürgerantrag” der Initiative “Basta! Witten” zu “Bürgerhaushalt statt Stadtzerstörung“. Die Hochzeitsgesellschaft war inszeniert, aber eine der Bräute, die NRW-Linken-Sprecherin Katharina Schwabedissen, hatte vor ein paar Wochen tatsächlich in Witten in der Villa Lohamnn geheiratet. Wenn dieses Gebäude wie geplant verkauft wird, wird das nicht mehr möglich sein.

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Mieterforum Ruhr 15.06.2010

Fusion Evonik und THS: Gefahr für die Mieter

Die heutige Pressemitteilung, dass die Vorstände von IG BCE und Evonik Industries Gespräche zur Zusammenführung von Evonik Immobilien und THS begonnen haben, führt beim Mieterforum Ruhr zu großer Beunruhigung. Es besteht die naheliegende Befürchtung, dass damit der Verkauf der Wohnungen am Kapitalmarkt eingeleitet werden soll. Den über 130.000 betroffenen Wohnungen und ihren MieterInnen könnte damit ein ähnliches Schicksal bevorstehen wie bei LEG, Annington (Viterra) und Gagfah.

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Mieterforum Ruhr 10.05.2010

Privat vor Staat abgewählt! Chancen für eine soziale Wohnungspolitik jetzt konsequent nutzen!

Für die Mieterinnen und Mieter in Nordrhein-Westfalen ist die Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung auch die Abwahl einer unsozialen Wohnungspolitik. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat in nur 5 Jahren den Mieterschutz entscheidend geschwächt, über 90000 landeseigene Wohnungen an "Heuschrecken" verkauft und das einstmals zweckgebundene Wohnungsbau-Sondervermögen zum Haftungskapital für riskante Geschäfte der NRW-Bank gemacht.

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MieterInnenverein Witten 07.05.2010

Höffken: Stadtwerke heben Androhung der Wassersperrung vorläufig auf

Wegen hoher Zahlungsrückstände des Vermieters hatten die Stadtwerke Witten den MieterInnen Auf dem Höffken und Wannen 45-51 die Sperrung der Wasserversorgung zum 6. Mai angedroht. Der MieterInnenverein organisierte daraufhin umgehend seine Mitglieder. 46 Haushalte hielten ihre Miete für Mai komplett zurück, um von den Beträgen zur Not die laufenden Abschläge an Stadtwerke zahlen zu können. Auf diesen Druck hat der Verwalter der Wohnungen, die Firma Atera aus Frankfurt, nun reagiert. Der Großteil der Rückstände ist heute bei den Stadtwerken eingegangen. Die angedrohte Wassersperrung ist vorerst (!) aufgehoben.

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MieterInnenverein Witten 07.05.2010

MieterInnenverein fordert Notfall- und Rettungsprogramm für Wohnungen von Finanzinvestoren

Die drohende Wassersperrung in Heven war in Witten das bislang extremste Beispiel für die Folgen des Ausverkaufs an die 'Heuschrecken'. Wir müssen leider mit Wiederholungen und einer Auswitung solcher Vorgänge rechnen. Auch in Witten brauchen wir jetzt Notfall- und Rettungspläne für die Wohnungen der Finanzinvestoren.

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