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Witten, Deutschland, 20.03.2006

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Kein Geld für Mietspiegel

Auch im neuen Wittener Haushalt wird voraussichtlich kein Geld für den dringend erforderlichen neuen Mietspiegel bereit stehen. Ein Ansatz von 15.000 Euro im ersten Entwurf steht auf der Streichliste des Kämmerers.

Der Mietspiegel sei eine freiwillige Leistung, die man sich nicht leisten können, hört man. Ohne Mietspiegelerhebung aber kann die Stadt z.B. nicht wissen, wie hoch die gerechtfertigten Mieten für ALG II-Empfänger sind.

Sie macht dann vielleicht auch Stadtentwicklung mit Dialog aber ohne Fakten-Wissen über die Wohnungsmarktentwicklung.

Es geht aber nicht nur um Geld. Obwohl der Mietspiegel bereits seit Anfang letzten Jahres abgelaufen ist und es etliche Zusagen gibt, zeitnah nach einer Lösung zu suchen, ist schon fraglich, wer überhaupt zuständig ist.

Es ist zu befürchten, dass sehr bald Mieterhöhungen wieder mit Vergleichswohnungen begründet werden.

Redaktion, MieterInnenverein Witten

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