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Witten, Deutschland, 07.03.2007

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Jugendhilfe vor dem Kollaps

Kinderarmut ist in fast allen Mitgliedsstaaten der EU weit verbreitet. Aber nirgendwo in den reichen Industriestaaten stieg die Kinderarmut so rapide wie in Deutschland. Jedes fünfte Kind muss hier inzwischen mit dem Existenzminimum auskommen. Der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers stellt fest: "Das Kinder- und Jugendhilfesystem steht vor dem Kollaps. Zu viele Jugendämter leiden unter finanzieller Auszehrung."

Wir brauchen mehr Personal. Aber die CDU-FDP-Landesregierung NRW sagt "PRIVAT VOR STAAT" und kürzt die Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit. KITAS, Kinderhorte und Jugend-freizeithäuser werden geschlossen.

Was ist zu tun ? Was sind realistische Lösungswege aus Sicht der Beschäftigten in der Jugend- und Sozialarbeit ???

Zu diesen Fragen lädt die Gewerkschaft ver.di zu einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 25. April 2007, 18.00 Uhr in das ver.di-Haus Bochum, Universitätsstr. 76 ein. Auf dem Podium u.a.: Der Armutsforscher Prof. Ernst-Ulrich Huster von der Evgl. Fachhochschule Bochum.

Knut Unger, MieterInnenverein Witten

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