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Aktuell:Wohnen und Gesellschaft @ mvwit.de

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MieterInnenverein Witten 07.12.2011

Für Witten kein erweiterter Kündigungsschutz nach Umwandlung geplant

Die NRW-Landesregierung hat eine neue Kündigungssperrfristverordnung erarbeitet. Sie soll dafür sorgen, dass es in bestimmten Gebieten nach dem Verkauf einer in Eigentum umgewandelten Mietwohnung einen zusätzlichen Kündigungsschutz gegen den
Eigenbedarf des Wohnungskäufers gibt. Doch nach dem im November vorgelegten Verordnungsentwurf zählt Witten zu der Überzahl der Städte, die für einen erweiterten Kündigungsschutz nicht vorgesehen sind. Die Mietervereine im Ruhrgebiet sind "tief enttäuscht".

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MieterInnenverein Witten 12.08.2009

Starker Rückgang: Sozialwohnungen in Witten

Auf über 170 Seiten beschäftigt sich der "Masterplan Wohnen", also der "wohnungs"politische Teil des gerade beschlossenen "Stadtentwicklungskonzeptes Witten 2020", mit der Frage, wie man Witten als Standort für neue Eigenheime und Eigentumswohnungen stärken kann. Das Wohnen zur Miete führt im Stadtentwicklungskonzept ein Schattendasein. Zwar findet Erwähnung, dass die Mietwohnungsbestände erneuert werden müssten, aber die Stadt verfügt über keine quantitative Untersuchung zu der Frage, wie und wo Menschen mit niedrigem Einkommen in Zukunft gut wohnen sollen.

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MieterInnenverein Witten 13.09.2008

Wohngeld: Deutlich mehr Zuschuss

Nach langem Tauziehen wird es ab 1.1.2009 eine deutliche Erhöhung des Wohngeldes geben. Erstmals werden auch Heizkosten einbezogen.

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MieterInnenverein Witten 20.06.2007

Arbeitergärten unter Verdrängungsdruck

Von der offiziellen Stadtplanung weitgehend ignoriert gibt es in Witten viele Gärten, für die die Nutzer eigentlich "keine Papiere" haben. Oft handelt es sich um Grabeland, das den Mietern und Arbeitern der Wittener Industriebetriebe früher zur freien Nutzung überlassen wurde. Die Gartennutzer teilen sich das Land seit langem oft ganz selbstständig auf. Während anderswo englischer Rasen und Blockhütten aus dem Baumarkt dominieren, werden in den Arbeitergärten auch weiterhin Bohnen und Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren und natürlich die berühmten Wittener Zwiebeln gezogen. Durch Privatisierungen, Bauprojekte, Stadtplanung gerät diese Freizeit- und Selbstversorgungskultur in den letzten Jahren immer mehr unter Druck.

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MieterInnenverein Witten 07.03.2007

Jugendhilfe vor dem Kollaps

Kinderarmut ist in fast allen Mitgliedsstaaten der EU weit verbreitet. Aber nirgendwo in den reichen Industriestaaten stieg die Kinderarmut so rapide wie in Deutschland. Jedes fünfte Kind muss hier inzwischen mit dem Existenzminimum auskommen. Der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers stellt fest: "Das Kinder- und Jugendhilfesystem steht vor dem Kollaps. Zu viele Jugendämter leiden unter finanzieller Auszehrung."

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MieterInnenverein Witten 06.03.2007

Annen wird Soziale Stadt

Die Landesregierung wird die soziale Entwicklung in Annen aus "Soziale Stadt"-Mitteln fördern. Aber im Jungendbereich muss gleichzeitig gekürzt werden und das Stadtteilzentrum ist so kaputt geplant, das es mit etwas Quartiersmanagement kaum zu reparieren ist.

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MieterInnenverein Witten 17.10.2006

Mieterverein unterstützt DGB-Demo am 21.10. in Dortmund

Der MieterInnenverein Witten und Mieterforum Ruhr unterstützen den Aufruf des DGB zu einer Demonstration für eine soziale Politik am Samstag 21. Oktober in Dortmund. Die Volksinitiative "Sichere Wohnungen und Arbeitsplätze" ruft zu einem Block auf der Süd-Route der Demonstration auf.

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MieterInnenverein Witten 18.09.2006

Elend im Reichtum

Vor 30 Jahren forderten die Regierungen bei der Habitat I-Konferenz im Kanadischen Vancouver erstmals ein "Recht auf angemessene Unterkunft". Im Juni 2006 sollte in der gleichen Stadt mit einer großen Konferenz, genannt "World Urban Forum", Geburtstag gefeiert werden. Aber zu feiern gab es nichts. Jeder dritte Mensch lebt inzwischen unter unwürdigen Bedingungen in einem "Slum". Millionen werden jedes Jahr aus ihren Wohnungen vertrieben.

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Habitat Netz 20.06.2006

UN-Beauftragter beklagt zunehmende Zwangsräumungen

Der Spezialberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Wohnen, Miloon Kothari, hat beim World Urban Forum im Juni in Vancouver die weltweite Zunahme von Zwangsräumungen beklagt.

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MieterInnenverein Witten 16.06.2006

Leserbrief: Witten ist gefährlich für Ausländer

Ich bin mit einer asiatischen Frau verheiratet und erst kuerzlich nach Witten gezogen. Mit Schrecken sind uns die Gruppen rechtsextremer Jugendlicher in den Abendstunden in der Bahnhofstr. aufgefallen. Auch sieht man des öfteren Menschen mit Springerstiefeln und Bomberjacken unbehelligt in der Fussgängerzone.

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