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20.02.2001

Beschluss der Jahreshauptversammlung von 19.02.2001

Für eine Stadt der Bewohner/innen

Der MieterInnenverein Witten fordert die Stadt Witten auf, alle Kräfte zu bündeln, um die gegenwärtige Perspektivlosigkeit in der Stadtentwicklung und Wohnungspolitik im Dialog mit den BewohnerInnen und ihren Organisationen zu überwinden. 

Die Jahreshauptversammlung begrüßt, dass im Zusammenhang mit der Erstellung des ersten Wittener Erhebungsmietspiegels die Vorbehalte der Stadt und der Wohnungswirtschaft gegen einen offenen Dialog mit der Organisation der Wittener Mieterinnen und Mieter abgebaut werden konnten. 

Wir erwarten, dass die Folgeprojekte (u.a. Beendigung der Mieterverdrängung durch die Mietobergrenzen des Sozialamtes, Heizkostenspiegel) ebenso ernsthaft betrieben werden. 

Auf der anderen Seite müssen wir leider feststellen, dass die Stadt keine aktive Wohnungspolitik betreibt, keine Initiativen zur Sicherung verkaufsbedrohter Mietwohnungsbestände ergreift und auf dem Feld der bewohnerInnenorientierten, sozialen und ökologischen Stadtentwicklung konzeptionslos handelt. 

Uns ist bewusst, dass diese Mängel zum Teil auf die außerordentlich schwierige Finanzlage der Stadt zurückzuführen sind. Wir vermissen aber konzentrierte Anstrengungen, diese Situation zu überwinden und im Dialog mit den BewohnerInnen kommunale Handlungsspielräume zurückzugewinnen. 

Wir fordern: 

Der Antrag des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

mailto:info@mvwit.de


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(c) MieterInnenverein Witten 02/2001.  Knut Unger